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Gemeindeduell: Auch der Isenthaler Präsident schwitzt mit

Im Mai betätigten sich die Isenthaler aufgrund einer Herausforderung aus der Ostschweiz gemeinsam sportlich. Der Einsatz wurde mit einem Podestplatz belohnt.
Die Isenthaler trieben im Mai gemeinsam Sport. (Bild: PD)

Die Isenthaler trieben im Mai gemeinsam Sport. (Bild: PD)

(pd/ml) Über 230’000 Personen in 160 Schweizer Gemeinden beteiligten sich im Mai am Coop-Gemeindeduell. Isenthal holte sich dabei den dritten Platz. Auch die Urner Gemeinden Schattdorf und Bürglen nahmen teil. Das Coop-Gemeindeduell wurde 2005 vom Bundesamt für Sport (Baspo) ins Leben gerufen. 2011 übernahm «Schweiz bewegt» die Gesamtverantwortung.

«Es hat uns grossen Spass gemacht, wie Jung und Alt sich an unserem dörflichen Bewegungsprogramm im Mai beteiligten», zeigten sich Erika Furrer Gasser und René Gasser erfreut. Die zwei Initianten investierten auf Anfrage des Gemeinderats viel Zeit, um im Mai mit Vereinen und Privaten rund 25 Anlässe zu organisieren. Grossen Anklang fand die Kinderdisco im Ringlihaus. Die Freude war so gross, dass die Kinder die Woche darauf unangemeldet nochmals erschienen.

Jung und Alt trafen sich jeweils am Sonntagabend zum «Tschüttä» mit dem FC Muskelkater. Eindrücklich wurde an der ersten Austragung trotz heftigem Schneegestöber intensiv auf dem Sportplatz Fussball gespielt. Sogar Gemeindepräsident Erich Infanger kam ins Schwitzen. «Es wurde im Dorf viel über das Duell gesprochen. Und es hat mich echt erstaunt, wie viele Leute da mitmachten, die man sonst selten unterwegs sieht», sagte Erika Furrer Gasser.

Isenthal beschenkt Partnergemeinde zum Sieg

Ausgangspunkt war, dass die Thurgauer Gemeinde Salmsach Isenthal regelrecht zum Duell herausgefordert hatte. Mit den knapp 1500 Einwohnern war Salmsach aber dreimal so gross wie das Urner Bergtal – eine Herausforderung. «Wir schenken euch einen grossen Korb mit Früchten, wenn ihr gewinnt», forderte das OK mit Gemeindepräsident Martin Haas die Isenthaler heraus. Die Partnergemeinde am Bodensee war in Uri keine Unbekannte. Sie unterstützte Isenthal im Jahr 2005 beim Beheben der grossen Unwetterschäden. Später kam es zu einem Freundschaftstreffen zwischen der Musikgesellschaft Isenthal und der Ostschweizer Partnergemeinde.

Das Duell ging Ende Mai erfolgreich zu Ende. In der Kategorie der Gemeinden bis 2000 Einwohner klassierte sich Isenthal im 3. Schlussrang hinter den Thurgauer Gemeinden Salmsach und Bettwiesen. «Würde man aber die Zeit pro Einwohner rechnen, dann hätten wir klar gesiegt. Nach dieser Berechnung wäre Isenthal sogar bei allen Kategorien Sieger und die bewegteste Gemeinde der Schweiz», ergänzte René Gasser, «doch nicht die sportliche Meisterleistung, sondern die Gemeinschaft und der Spass an der Bewegung stand für uns im Vordergrund.» Denn gemessen wurde in der ganzen Schweiz nur Bewegungszeit, keine Leistung. «Ob jung, alt, sportlich oder gemütlich, alle haben aktiv mitgemacht», erklärten die Initianten.

Gemeinde Salmsach ist zu Besuch an der Isenthaler Kilbi

«Die Thurgauer haben den 1. Rang redlich verdient. Zum Abschluss brachten wir den Salmsachern an ihr Dorffest einen grossen Isenthaler Alpkäse mit. Wir luden sie zu uns an die Isenthaler Kilbi 2019 ein», sagte Erika Furrer Gasser. Die Kulturkommission arbeitet seit längerem an einer grossen Kilbiausstellung zum Thema «Isenthaler Heimet». Am dritten Oktoberwochenende steht während vier Tagen Volksmusik und Tanz im Mittelpunkt. «Wir freuen uns, am Kilbisonntag eine Delegation der Partnergemeinde Salmsach bei uns zu begrüssen», freut sich Gemeindepräsident Erich Infanger. «Die Pflege freundschaftlicher Beziehungen ist für unsere Berggemeinde wichtig.»

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