Auf dem Haldi gibt es Musik, die alle verstehen

Das Jahreskonzert des Musikvereins Haldi steht unter dem Motto «fir jedä eppis».

Josef Mulle
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Die Ländlerformation Echo vom Bäräaug sorgt im zweiten Teil für Stimmung. (Bild: PD)

Die Ländlerformation Echo vom Bäräaug sorgt im zweiten Teil für Stimmung. (Bild: PD)

Nach intensiver Probenarbeit präsentieren die Musikanten des Musikverein Haldi dem Publikum am 23. November ihr Jahreskonzert ganz nach dem Motto «fir jedä eppis». Der Musikverein unter der Leitung von Dirigent André Ritter begeistert schon seit Jahren an seinem jeweiligen Jahreskonzert mit einem Programm, das alle Blasmusikfreunde zu begeistern vermag. Dabei setzt die Musikkommission unter dem Vorsitzenden Richi Aschwanden auf Literatur, die vor allem «gherfällig» klingt und somit für alle Besucher verständlich, und zu geniessen ist.

Die sicht- und hörbare Spielfreude bei den Musikanten dokumentiert, dass auch das mit «Jung und Älter» gut durchmischte Corps hinter ihren Vorträgen steht. Die ausgewählten Stücke befähigen den Musikverein Haldi zudem, das Jahreskonzert ohne zusätzliche Verstärkung zu bewältigen.

Moderne Stücke sollen Jung und Alt gefallen

Begrüsst wird das Publikum in der Mehrzweckhalle auf dem Haldi mit dem Marsch «Saturn», bevor es dann mit der «Fernweh-Polka» von Mathias Gronert weitergeht. Der Komponist Gronert aus dem Schwarzwald ist den Reihen der Freunde böhmischer Blasmusik kein Unbekannter, ist er doch mit seiner Blaskapelle «Egerländer Gold» auch immer wieder in der Schweiz zu Gast. Auch der Marsch «Blasmusikgrüsse», mit dem der zweite Konzertteil eröffnet wird, stammt aus der Feder von Mathias Gronert.

Mit Norbert Gälle, dem Komponisten der Jahrhundertpolka «Böhmischer Traum» ist ein weiteres Schwergewicht aus der Blaskapellenszene auf dem Haldi zu Gast. Von ihm kommt die Polka «Unser Bänkchen» zur Aufführung. Nach eigenen Aussagen steht besagte Bank hinter seinem Haus, von wo er einen unglaublichen Weitblick zum Bodensee, in die Schweizer Alpen, ja fast bis aufs Haldi haben soll. Wenn auch das etwas übertrieben herüberkommt, die Polka «Unser Bänkchen» wird auf dem Haldi ganz sicher gespielt.

Auch das junge Publikum kommt nicht zu kurz, wobei die sogenannten «modernen Stücke» auch für die älteren Besucher absolut «gherfällig» sind. Das Jahreskonzert das Musikverein Haldi ist auch immer wieder für Überraschungen gut. Diese werden sicher auch in der neusten Ausgabe nicht fehlen.

Für die Anreise ist gesorgt

Nach dem abwechslungsreichen Blasmusikprogramm wartet mit der Kapelle Echo vom Bäräaug ein weiteres Highlight auf das Publikum. Die Ländlermusik aus dem Talkessel Schwyz ist eine begehrte Jungformation. Die drei jungen Männer Ueli Laimbacher, Alex Laimbacher, und Paul Marty spielen urchige und runde Ländlermusik im Illgauerstil und werden die Tanzwilligen unter den Ländlermusikfreunden sicher zu begeistern wissen. Das Jungvolk kommt in der Schwingerbar mit «DJ Wisi & Friends» ebenfalls auf seine Kosten. Auch die bekannte Tombola darf nicht fehlen.

Abgerundet wird der Abend mit dem Engagement der guten Geister, die mit Speis und Trank für das leibliche Wohl der Gäste besorgt sind. Für das bequeme anreisen auf das Haldi sorgt zum einen die Luftseilbahn, zum andern steht auch wieder das Gratis-Taxi von der Bergstation zum Konzertort im Mehrzweckgebäude Haldi bereit.

Alle Detailinformationen unter: www.haldi-uri.ch