Auf die Renovation der Erstfelder Pfarrkirche folgt die nächste

Um Schäden am Pfarrhelferhaus zu verhindern, die wegen Wasser im Keller drohen, hat die Kirchgemeindeversammlung Erstfeld einen Kreditantrag für dessen Renovation genehmigt. Auch Fotos der renovierten Pfarrkirche wurden gezeigt.

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Kirchenratspräsident Thomas Furger-Planzer mit der neuen Kirchenverwalterin Corinne Kies-Brandenberger. (Bild: PD)

Kirchenratspräsident Thomas Furger-Planzer mit der neuen Kirchenverwalterin Corinne Kies-Brandenberger. (Bild: PD)

(pd/ml) Am Mittwoch, 12. Juni, fand in Erstfeld die gut besuchte Kirchgemeindeversammlung statt. Dabei wurde die Jahresrechnung 2018 einstimmig genehmigt. Sie schliesst bei Einnahmen von 1,694 Millionen Franken und Ausgaben von 1,518 Millionen Franken mit einem Gewinn von 175'529 Franken ab. Der Gewinn wird dem Eigenkapital gutgeschrieben, um die Liquidität nach der Kirchenrenovation aufrecht zu erhalten.

Der Architekt Josef Trachsel zeigte beim Traktandum «Ablage Rechnung Kirchenrenovation und Entlastung Baukommission» eine Bilderreihe mit Vorher- und Nachher-Bildern. Anhand der Fotos wurde klar ersichtlich, dass die renovierte Kirche in einem neuen, helleren Glanz erscheint. Der erweiterte Chor mit dem neuen Altar kommt somit noch besser zur Geltung. Mit Begeisterung und Stolz bedankte sich Trachsel bei den Stimmberechtigten für ihr Vertrauen und die Zustimmung zum Baukredit.

Danach erläuterte der Projektleiter Willy Gnos die Schlussabrechnung der Renovation. Die Gesamtkosten mit Berücksichtigung aller geleisteten Arbeiten betragen 4,249 Millionen Franken. Hinzu kommen die energetischen Massnahmen von 71'600 Franken. Der Kreditantrag wurde auf 4,125 Millionen Franken budgetiert. Dies ergibt einen Mehraufwand von 1,124 Millionen Franken gegenüber dem Budget, was 3 Prozent entspricht. Durch den höheren Beitrag der kantonalen Denkmalpflege reduzierten sich die Mehrkosten der Kirchgemeinde aber auf 1,8 Prozent des budgetierten Kredites. Dank vielen Spenden und grosser Selbstfinanzierung beträgt die offene Finanzierung lediglich 250'000 Franken. Dies entspricht einem Finanzierungsgrad von 94 Prozent.

Projektleiter erhält ein Aquarell der Kirche

Die vom Kirchenratspräsidenten Thomas Furger beantragte Genehmigung der Schlussrechnung wurde von den Stimmberechtigten einstimmig angenommen. Ebenfalls wurde die Baukommission unter Leitung von Projektleiter Willy Gnos entlastet. Dem Projektleiter Willy Gnos wurde als Dank für seine grosse Arbeit ein Aquarell der Kirche gemalt und von Emmi Furrer überreicht. Die Baukommissionsmitglieder Pfarrer Viktor Hürlimann, Rosana Sargenti, Karl Zgraggen, Michael Indergand, Brigitte Zgraggen und Architekt Josef Trachsel erhielten als Dank einen Geschenkkorb.

Der Bauchef Michael Indergand informierte, dass das Pfarrhelferhaus dringend saniert werden muss, da im Keller immer wieder Feuchtigkeit und Wasser vorhanden sind, das durch die Grundmauern einbricht. Um grössere Schäden zu verhindern, muss der Keller ausgegraben und frisch abgedichtet werden. Zusätzlich würde der Keller auch gleich isoliert.

Da sonst ein provisorischer Abschluss gemacht werden müsste, lohnt es sich, die Gebäudehülle komplett zu sanieren. Nicht nur die Fassade, sondern auch das Dach werden komplett isoliert und neu eingedeckt. Somit wäre die Gebäudehülle wieder in einem guten Zustand. Die Gesamtkosten dafür werden auf 360'000 Franken budgetiert. Der Antrag an die Versammlung für ein Kreditbegehren von 360'000 Franken für die Renovation des Pfarrhelferhauses am Kapellweg 21 wurde einstimmig genehmigt.

Mit einem Essen wird Freiwilligen gedankt

Anfang Jahr ist Kirchenverwalter Hanspeter Kempf plötzlich verstorben. Deshalb musste für die Restamtsdauer 2019 ein Nachfolger gewählt werden. Kirchenratspräsident Thomas Furger stellte den Stimmberechtigten Corinne Kies-Brandenberger als neue Kirchenverwalterin zur Wahl. Die 45-jährige Geschäfts- und Familienfrau hat zwei Kinder. Ihr Mann, Markus Kies, ist bereits Mitglied des Pfarreirats. Corinne Kies wurde einstimmig als neue Kirchenverwalterin für die Restamtsdauer 2019 gewählt.

Pfarrer Viktor Hürlimann informierte, dass am 30. August ein Freiwilligen-Essen stattfindet. Dazu werden alle zwei Jahre als Dank Personen eingeladen, die in der Pfarrei Freiwilligenarbeit leisten. Weiter erwähnte Hürlimann, dass Bischof Peter Bürcher, Apostolischer Administrator des Bistum Chur, Ende August oder Anfang September seinen Besuch in der Kirchgemeinde Erstfeld angekündigt hat.

Kirchenratspräsident Thomas Furger gab noch folgende Termine bekannt: Berggottesdienst im Bocki, Sonntag, 28. Juli, 10.30 Uhr; Berggottesdienst Usser Äbnet Surenen, 4. August, 10.30 Uhr; Berggottesdienst Blackenalp, 18. August 10.30 Uhr. Die Buben und Mädchen der Pfadi Krönten weilen vom 8. bis 19. Juli im Sommerlager in Niederbüren SG.