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Auf Urner Strassen wird der Platz immer knapper

Der Bestand an Fahrzeugen ist im Kanton Uri auf 30675 gestiegen. Das ist eine Zunahme um 1,1 Prozent, wie das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr am Montag bekanntgab.
Toni Epp, Vorsteher des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr (links), und Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti begutachten ein Auto. (Bild: Markus Zwyssig, Altdorf, 11. März 2019)

Toni Epp, Vorsteher des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr (links), und Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti begutachten ein Auto. (Bild: Markus Zwyssig, Altdorf, 11. März 2019)

Die Urner setzen immer mehr aufs eigene Auto. Das belegt die am Montag von Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti und Toni Epp, Vorsteher des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr (ASSV), vorgestellte Jahresstatistik. «Die Zahl der Personenwagen pro 1000 Einwohner hat sich in den vergangenen Jahren im Vergleich zum gesamtschweizerischen Motorisierungsgrad von klar unter- zu leicht überdurchschnittlich entwickelt», sagte Moretti.

In Zahlen: Der Motorisierungsgrad der Urner Bevölkerung stieg in den vergangenen zehn Jahren von 471 Personenwagen pro 1000 Einwohner auf 551 Personenwagen an. Der gesamtschweizerische Motorisierungsgrad stieg im gleichen Zeitraum von 517 auf 543 Autos pro 1000 Einwohner.

Fast jedes dritte Auto musste beanstandet werden

Im vergangenen Jahr hat der Fahrzeugbestand im Kanton Uri gesamthaft um 1,1 Prozent zugenommen. Am Stichtag (30. September 2018) waren 30’675 Fahrzeuge registriert; das sind 347 mehr als im Vorjahr. Die grösste Zunahme verzeichnete die Kategorie Personenwagen, welche um 183 auf 20’292 Autos anstieg.

2018 wurden 9454 Fahrzeuge geprüft, im Jahr zuvor waren es 8739, das ist eine Zunahme von 715 Fahrzeugen oder 8,2 Prozent. Davon mussten 3087 oder 32,7 Prozent beanstandet werden (Vorjahr: 31,8 Prozent).

Die Zahl der bestandenen Führerprüfungen ist im Kanton Uri angestiegen. Von insgesamt 832 absolvierten praktischen Prüfungen wurden deren 637 erfolgreich abgelegt; das heisst 76,6 Prozent haben bestanden (Vorjahr: 72,3 Prozent). «Der hohe Wert zeigt, dass die Urner Fahrlehrer sehr professionell arbeiten und dass sich die Urner Fahrschüler seriös auf die Prüfung vorbereiten», so Moretti. Bei den theoretischen Prüfungen liegt die Erfolgsquote bei 70,8 Prozent.

Im vergangenen Jahr mussten 236 Führerausweise entzogen werden. Das sind 10,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgründe für einen Entzug waren Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Alkohol am Steuer. Hingegen wurden mehr Verwarnungen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.

Die Nachfrage für spezielle Kontrollschilder ist nach wie vor vorhanden – auch wenn der finanzielle Ertrag leicht gesunken ist. Im vergangenen Jahr verkaufte das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Wunschkontrollschilder für Personenwagen beziehungsweise für Motorräder im Gesamtwert von 87’200 Franken. 2017 betrugen die Einnahmen von Wunschkontrollschildern noch 95’100 Franken.

Digitalisierung schreitet weiter voran

Eine Neuerung gibt es bei den Theorieprüfungen. Die Strassenämter der Schweiz sind nun mit einem zentralen Server verbunden. Für das Urner Amt für Strassen- und Schiffsverkehr wurden neue Tablets angeschafft. Auf längere Sicht soll die Neuerung beim Unterhalt Einsparungen bringen. «Wir arbeiten seit viereinhalb Monaten mit dem neuen System und haben gute Erfahrungen gemacht», so Amtsvorsteher Toni Epp.

Das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr publiziert laufend Neuigkeiten im Internet. Formulare und die Jahresstatistik können unter www.ur.ch/assv heruntergeladen werden.

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