Aus Bahntunnel soll Autoröhre werden

Ein Ingenieur aus Lausanne weiss, wie man die Probleme rund um die Sanierung des Strassentunnels lösen könnte. Doch in Bern hält man nicht viel von dessen Idee.

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Statt Züge sollen in Göschenen Autos in den Tunnel fahren. Das will ein Ingenieur aus Lausanne. (Bild: Keystone)

Statt Züge sollen in Göschenen Autos in den Tunnel fahren. Das will ein Ingenieur aus Lausanne. (Bild: Keystone)

Rodolphe Weibel, ein Ingenieur aus Lausanne, schlägt vor, dass man den Bahntunnel zwischen Airolo und Göschenen nach der Eröffnung des Neat-Basistunnels anders nutzen soll. Der Bau, der 1882 in Betrieb genommen wurde, soll zum Autobahntunnel umfunktioniert werden.

Relativ kostengünstig sanieren

Dazu müsste der Tunnel vergrössert und durch einen Sicherheitsstollen erweitert werden. Weibel glaubt, dass somit der bestehende Gotthard-Strassentunnel mit relativ geringen Nebenkosten saniert werden könnte – ohne dass der Kanton Uri dabei zur Sackgasse würde. Doch beim Bundesamt für Strassen (Astra) stösst der Waadtländer mit seiner Idee aber nicht auf grosse Resonanz. Hinzu kommt, dass die SBB bereits 2010 klar kommuniziert haben, dass sie die Bergstrecke erhalten wollen und die Züge bei einer Störung des Neat-Tunnels über die alte Strecke ausweichen können.

Elias Bricker

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