AUSBAU AM AXEN: Trinkwasser-Engpässe sind unwahrscheinlich

Die Regierung glaubt nicht, dass Trinkwasser­quellen am Axen gefährdet sind.

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Auch bei Bauarbeiten am Axen ist das Trinkwasser nicht gefährdet. (Symbolbild Harry Tresch/Neue OZ)

Auch bei Bauarbeiten am Axen ist das Trinkwasser nicht gefährdet. (Symbolbild Harry Tresch/Neue OZ)

Die Urner Regierung schliesst nicht aus, dass durch den Bau des neuen Umfahrungstunnels oder die Neat-Zufahrtslinie am Axen die Sisiger Trinkwasserquellen gefährdet werden könnten. Aber sie stuft die Gefährdung als eher gering ein.

Die Wasserversorgung Sisikon wird mit Quellen im Ägerligebiet sichergestellt. 1993 wurde eine Vorstudie für ein Ersatzwasserkonzept ausgearbeitet. Inzwischen konnten die vorgesehenen Ersatzquellen gefasst und deren Nutzung gesichert werden.

Das Projekt des Ausbaus am Axen befasst sich mit einer möglichen Gefährdung der Ägerliquellen. «Aufgrund der Erkenntnisse der Sondierbohrungen im Jahr 2004 wird eine direkte Beeinträchtigung der Quellen durch den Tunnelbau zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber als unwahrscheinlich bezeichnet», so die Regierung. Für die Bauarbeiten seien eine Beweissicherung und ein Ersatzwasserkonzept vorgesehen.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.