AUSBAU AXENSTRASSE: Alf Arnold gelangt an die Urner Regierung

Im Januar hat der Bundesrat dem Ausbau der Axenstrasse zugestimmt. Der Ausbau ruft jedoch auch Kritiker wie der Grüne-Uri-Landrat Alf Arnold auf den Plan.

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Blick auf die Ayenstrasse bei der Tunnelausfahrt in Sisikon. (Bild Philipp Schmidli)

Blick auf die Ayenstrasse bei der Tunnelausfahrt in Sisikon. (Bild Philipp Schmidli)

Kernstücke des Projekts sind der Sisiger und der Morschacher Tunnel. Nach Meinung des interkantonalen Axenkomitees steige mit einem Ausbau die Attraktivität für den Güterschwerverkehr, was nicht den Verlagerungzielen entspreche. Alf Arnold, der dem Komitee angehört, gelangt nun mit einer Kleinen Anfrage an die Urner Regierung. Das will er unter anderem wissen:

  • Trifft es zu, dass der geplante A-4-Umfahrungstunnel von Sisikon die Trinkwasserversorgung des Dorfes gefährdet, weil die Bauarbeiten wahrscheinlich die Ägerliquelle dauerhaft beschädigen oder gar zu deren Versiegen führen?  
  • Trifft es zu, dass die im Auftrag der Kantone Uri und Schwyz sowie SBB und Astra erstellte Risikoanalyse Axen zum Schluss kommt, dass aufgrund der vorhandenen Steinschlagrisiken kein Handlungsbedarf zum Schutz der Verkehrswege besteht?

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.