Ausbaupläne werden redimensioniert

VR-Präsident Franz Steinegger stand am Samstag an der GV der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG in der Kritik. Die Aktionäre bangen um den Investor.

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Der Ausbau der Bahnen auf dem Gemsstock ob Andermatt war auch Gegenstand der hitzigen Diskussion. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Der Ausbau der Bahnen auf dem Gemsstock ob Andermatt war auch Gegenstand der hitzigen Diskussion. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Über 300 Aktionäre wollten an der Generalversammlung der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG (AGS) in Andermatt dabei sein. Es geht um den geplanten Ausbau der Skiarena zwischen Göschenen und Sedrun - in Zusammenhang mit dem Bau des Tourismusresorts von Samih Sawiris. Insgesamt sind 17 neue Bahnen geplant.

Die Aktionäre werfen dem Verwaltungsrat vor, dass er sich beim Ausbau der Anlagen quer stelle. Er kümmere sich zudem zu wenig um den schwedischen Investor Skistar. Und weiter würde sich die AGS zu stark am Skigebiet Gemsstock festhalten, statt sich für die geplante Verbindung der Skigebiete Nätschen/Gütsch mit Sedrun starkzumachen.

Andere Aktionäre stützten die Vorgehensweise des Verwaltungsrats, der von alt Nationalrat Franz Steinegger präsidiert wird. Sie seien froh, dass die AGS nichts überstürze, sondern zuerst alles genau abkläre. Die Verantwortlichen der AGS versuchten die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen. Zudem kommunizierten sie, dass sie nun eine abgespeckte Variante des Ausbauprojekts verfolgen - mit Kosten in der Höhe von rund 130 Millionen Franken.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.
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