Auszeichnung für «Urner Seilbahnführer»

Touristen sollen auch ohne Autos in die Berge fahren können. Mountain Wilderness hat am Mittwoch drei Projekte ausgezeichnet, die zu einer umweltfreundlichen Mobilität in den Alpen beitragen – darunter auch ein Projekt aus dem Kanton Uri.

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Auch die Eggberge-Bahn ist im «Urner Seilbahnführer» beschrieben. (Bild: Archiv Neue UZ)

Auch die Eggberge-Bahn ist im «Urner Seilbahnführer» beschrieben. (Bild: Archiv Neue UZ)

Den ersten Prix Wilderness erhielt der 39 Bahnen umfassende «Urner Seilbahnführer» . Diese Broschüre führe zu einem höheren Bekanntheitsgrad der Seilbahnen, begründet die Alpenschutz- Organisation ihren Entscheid.

Der zweite Preis ging nach S-charl im Kanton Graubünden. Die auf 1800 Meter gelegene Siedlung in der Gemeinde Scuol ist im Winter nur mit dem Pferdeschlitten erschlossen. S-charl bleibe im Winter eine Oase der Ruhe und ein Ort der Schönheit, erklärt Mountain Wilderness.

Einen Preis erhielt auch Grindelwald, weil Autos nicht auf die Grosse Scheidegg fahren dürfen. Das Beispiel zeige, dass nachhaltige Mobilität auch im Massentourismus möglich sei, schreibt Mountain Wilderness.

Für den Prix Wilderness waren insgesamt rund 20 Projekte vorgeschlagen worden. Mountain Wilderness will mit dem Preis Vorhaben, die einen autofreien Verkehr in den Alpen fördern, besser bekannt machen.

sda