AXEN: Der unterirdische Steinbruch wird realisiert

Die lange Vorgeschichte ist zu Ende: Der unterirdische Steinbruch im Axen wird nun gebaut. Die Investoren sehen darin ein zukunftsweisendes Projekt.

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Zwei Lastschiffe der Flotte der Arnold & Co. legen bei einem Bagger an. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Zwei Lastschiffe der Flotte der Arnold & Co. legen bei einem Bagger an. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

In der Läntigen am Axen beginnen diese Woche die Bauarbeiten für den unterirdischen Steinbruch. Der Start dieser Bauarbeiten wurde am Montag auf einem Lastschiff der Flüeler Firma Arnold & Co. AG gefeiert. Der Nauen fuhr mit etwa dreissig geladenen Gästen zu jener Stelle am Axen, wo künftig Hartgestein aus dem Berg geholt und auf Lastschiffe verladen wird.

Franzsepp Arnold, Verwaltungsratspräsident der Läntigen Stein AG, verwies bei der Segnung auf die lange Vorgeschichte des Projekts: «Angefangen hat es 1990 mit einer Machbarkeitsstudie.» Dann waren viele Hürden zu meistern: Der Kanton schuf ein Gesetz über die Nutzung des Untergrunds, es waren Richt- und Zonenpläne zu ändern, eine Konzession zu beantragen, Verhandlungen mit dem Bund und den Bundesbahnen zu führen, Sondierbohrungen in den Berg zu treiben und vieles mehr. Im vergangenen Herbst erteilte schliesslich die Gemeinde Morschach die Baubewilligung.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.