AXEN/SISIGER TUNNEL: Der Bau soll den Verkehr kaum beeinflussen

Für die Regierung hat das Ausbauprojekt am Axen hohe Priorität. Der zu erwartende Mehrverkehr beunruhigt sie nicht.

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Die Regierung glaubt, dass mit dem Ausbauprojekt die alte Axenstrasse und das Dorf Sisikon vom Verkehr entlastet werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Regierung glaubt, dass mit dem Ausbauprojekt die alte Axenstrasse und das Dorf Sisikon vom Verkehr entlastet werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Urner Regierung betont, dass mit dem Ausbauprojekt am Axen samt Sisiger Tunnel die «Bestvariante» gewählt worden sei. Damit könne der Schutz vor Naturgefahren erhöht und Uri besser erschlossen werden, hält der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Interpellation von Landrat Arthur Zwyssig (FDP) fest. Und da das Dorf Sisikon vom Transitverkehr entlastet wird, geniesst das Projekt hohe Priorität.

Der Bau des Sisiger Tunnels, der in den Jahren 2011 bis 2017 terminiert ist, wird sich voraussichtlich um wenige Jahre verzögern. Die Bauarbeiten würden den Verkehr nicht stark beeinflussen, da er nur wenige Kontaktstellen mit der heutigen Axenstrasse aufweise, schreibt die Regierung. Dennoch erwartet sie eine Verkehrszunahme durch die Eröffnung der A4 im Knonauer Amt. Zudem werde die Sanierung des Seelisbergtunnels zwischen 2014 und 2018 temporär zu Ausweichverkehr führen.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.