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Steine prasseln in die Tiefe – der Absturzhang an der Axenstrasse ist wieder in Bewegung

An ein sicheres Arbeiten im durchnässten Absturzhang am Axen ist vorerst nicht zu denken. Immer wieder prasseln grosse Steine in die Tiefe.

(gh/rem) Der Regen hat die Lage im steilen Gebiet zwischen Sisikon und Flüelen verschärft. Den ganzen Montagvormittag über prasselten Steinbrocken in die Tiefe. Die beiden grossen Felsblöcke in der engen Rinne verstopfen wie ein Korken den Hang. Viel Gestein bleibt dort an einer kritischen Stelle hängen. Mehrere metergrosse Steine schlugen im freien Fall auf dem oberen der beiden Blöcke auf. Genau dort, wo die Felsarbeiter stehen würden.

«Solange kein besseres Wetter in Sicht ist, bleiben die Felsarbeiten eingestellt», sagt Richard Kocherhans, Filialchef des Bundesamts für Strasse (Astra) in Zofingen, auf Anfrage. Kocherhans betonte, dass die beiden Blöcke zwingend gesprengt werden müssten. Dafür müssten Löcher in die Blöcke gebohrt werden. Voraussetzung dafür sei schönes Wetter und gute Windbedingungen, damit der Helikopter mit den Arbeitern, die am Seil hängen, fliegen könne.

Derzeit ist das Wetter sehr unbeständig. «Eine Prognose über eine mögliche Sprengung der Blöcke oder Öffnung der Axenstrasse ist zum heutigen Zeitpunkt schlicht nicht möglich.» Nach dem Steinschlag vom 27. Juli sagte das Astra, dass die Axenstrasse bis mindestens Mitte September gesperrt sein werde.

Livestream vom Axen:

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