Axenstrasse: Uri und Schwyz machen in Bern gemeinsam Druck

Die beiden Kantone fordern, dass die hängigen Einsprachen «rechtskonform, aber speditiv erledigt werden». Ein Entscheid zum Plangenehmigungsverfahren soll im 1. Quartal 2020 erfolgen.  

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Bei Gumpisch an der Axenstrasse hat das Bundesamt für Strassen einen Schutzdamm gebaut.

Bei Gumpisch an der Axenstrasse hat das Bundesamt für Strassen einen Schutzdamm gebaut.

Bild: Bundesamt für Strassen

(MZ) Wegen Steinschlag im Gumpischtal war die Axenstrasse zwischen Flüelen und Sisikon vom 28.Juli bis zum 13. September und vom 2. bis 12. Oktober gesperrt. Das Bundesamt für Strassen (Astra), hat im Bereich Gumpisch einen 80 Meter langen und rund 6 Meter hohen Schutzdamm erstellt. Weiterhin in Betrieb sind die elektronischen Sicherheits- und Überwachungssysteme. Der Urner Baudirektor Roger Nager wies am Mediencafé der Regierung auf die sehr grosse Bedeutung der Verbindung von Uri nach Schwyz, Zug und Zürich hin.  

Am 26. November 2019 sind Delegationen der Kantone Uri und Schwyz gemeinsam in Bern zum Thema «Herausforderung Axenstrasse» vorstellig geworden. Die Kantone Uri und Schwyz haben erneut mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die hängigen Einsprachen rechtskonform, aber speditiv erledigt und die Plangenehmigung für den Bau erteilt werden. Den Delegationen wurde mitgeteilt, dass ein Entscheid zum Plangenehmigungsverfahren im 1. Quartal 2020 erwartet werden kann.