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BACHPUTZETE: Freiwillige fischen 5 Tonnen Abfall aus Urner Bächen

Am vergangenen Samstag hat die Fischereiverwaltung zusammen mit dem Urner Fischereiverein die jährliche Bachputzete durchgeführt. Diesmal wurde der Arbeitseinsatz tatkräftig von den Mitarbeitern des Amts für Umweltschutz unterstützt.
Freiwillige des Urner Fischereivereins und des Amts für Umweltschutz vor der Bachputzete. (Bild: pd/Kanton Uri (Peter Vorwerk))

Freiwillige des Urner Fischereivereins und des Amts für Umweltschutz vor der Bachputzete. (Bild: pd/Kanton Uri (Peter Vorwerk))

Die 43 freiwilligen Helfer vom Urner Fischereiverein und vom Amt für Umweltschutz trafen sich am Samstagmorgen in der Fischzuchtanlage von Silenen zur Bachputzete. Unter der Leitung der Fischereiverwaltung nahm sich die Truppe die Bäche im Urner Talboden vor. Ausgerüstet mit Wathosen, Abfallsäcken und Rechen verteilten sich die Abfallsammler in Gruppen auf die Bäche Walenbrunnen, Stille Reuss, Gangbach, Klostergraben, Riedgraben, Giessen und Dorfbach.

Auch Beamte packen mit an

Abfall liegt nicht nur am Ufer herum. Vielfach verheddert er sich in der Bachsohle zwischen Steinen und Wurzeln. Es ist aufwändig und erfordert einiges an Geschick, diesen Abfall zu entfernen. «Es ist schon erstaunlich, was die Leute alles sorglos in den Bach werfen», sagt Niklas Joos vom Amt für Umweltschutz, der sich für diesen Tag die Wathosen übergezogen hat und mit seinem Rechen Aludosen, Flaschen, Robidog-Säcklein und Plastikabfälle aller Art aus dem Dorfbach bei Flüelen fischt. Bis amMittag haben die freiwilligen Bachputzer rund 5 Tonnen Abfall gesammelt. Dieserwurde dann vom kantonalen Fischereiinspektor Werner Tresch fachgerecht entsorgt.

Es ist nicht nur der Föhn, der den Abfall in die Bäche bläst. Sobald ein Bach entlang einer Strasse,
nahe einer Siedlung oder einer Freizeitanlage fliesst, steigt die Abfallmengen im Bach merklich. Leider werfen viele Menschen ihren Abfall einfach sorglos weg. Müll im Wasser ist nicht nur unschön, sondern verschmutzt und beeinträchtigt den Lebensraum unserer Fische, heisst es in der Mitteilung der Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion.

Viele Bäche im Unteren Reusstal sind in den letzten zwanzig Jahren aufgewertet worden. Davon profitieren nicht nur Fische und zahlreichen andere Tiere und Pflanzen, sondern auch die Landschaft und die Menschen, die hier Erholung finden.


pd/mod

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