Bahnbrücke dient nun dem Langsamverkehr

Die legendäre Werkgleisbrücke in Erstfeld ist angehoben worden. Dadurch wird der 480-Tonnen-Gigant vor dem Rückbau bewahrt.

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Die alte Werkgleisbrücke in Erstfeld wird angehoben. (Bild: Urs Hanhart / Neue  UZ)

Die alte Werkgleisbrücke in Erstfeld wird angehoben. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Brücke wurde zuerst für den Kavernenbau des Kraftwerks Amsteg und später beim Bau des Neat-Basistunnels verwendet, um mit Zugkompositionen Ausbruchmaterial Richtung Norden abzutransportieren. Die Gemeinde Erstfeld zeigte jedoch Interesse, die Brücke zu erhalten und als Fussgängersteg sowie Flussübergang für Radfahrer zu nutzen. «Weil es sich um ein temporäres Bauwerk handelte, wurde die Brücke seinerzeit mit relativ niedriger Höhe erstellt», erklärte Bauleiter Ernst Arnold gestern. «Aus Hochwasserschutzgründen musste sie nun aber deutlich angehoben werden. Das war eine zwingende Auflage für eine definitive Lösung», betonte Arnold.

Alptransit Gotthard zahlt

Die Hebeaktion inklusive die bereits ausgeführten Beton- und die noch anstehenden Anpassungsarbeiten an den beiden Brückenenden sowie der Einbau eines neuen Bodens kosten gemäss Arnold rund 150 000 Franken. Bezahlt wird das Ganze von der Alptransit Gotthard AG. Statt Züge werden künftig dort Fussgänger und Radfahrer die Reuss überqueren können.

Urs Hanhart

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