BAHNHOF ALTDORF: «Schalter muss unbedingt erhalten bleiben»

Der Erstfelder Bahnhofvorstand ist neu auch der Vorstand von Altdorf. Ihm steht ein grosses Projekt bevor: Der Umbau des Bahnhofs.

Drucken
Teilen
Der abtretende Bahnhofvorstand Peter Müller (links) übergibt seinen Posten an Markus Schorno. (Bild Sven Aregger/Neue LZ)

Der abtretende Bahnhofvorstand Peter Müller (links) übergibt seinen Posten an Markus Schorno. (Bild Sven Aregger/Neue LZ)

Nach 13 Jahren als Altdorfer Bahnhofvorstand trat Peter Müller gestern in Pension. «Langweilig wird es mir künftig nicht», sagt der Seedorfer. «Meine fünf Enkelkinder halten mich auf Trab.»

In die Fussstapfen von Peter Müller tritt Markus Schorno. Dieser kennt die Arbeit eines Bahnhofvorstandes bestens, denn er hat diesen Posten bereits in Erstfeld inne. Künftig wird er beiden Bahnhöfen vorstehen. Der Erstfelder Schalter ist seit April geschlossen. Altdorf und Flüelen sind noch die einzigen SBB-Bahnhöfe im Kanton Uri, welche einen bedienten Billettschalter haben.

Zufriedene Kunden und viel Umsatz
Schorno wird in Altdorf schon bald gefordert sein: Der Bahnhof wird komplett umgebaut. Im Dezember wollen die SBB die Bauarbeiten aufnehmen. Was mit dem alten Bahnhofsgebäude nach dem Umbau passiert, ist noch unklar. In einem Punkt ist man sich allerdings einig: «Der Schalter in Altdorf muss unbedingt erhalten bleiben», sagt Urs Schrepfer, Leiter SBB-Bahnhöfe Region Mitte.

Laut Schrepfer haben Müller und seine vier Mitarbeiter in den letzten Jahren überdurchschnittlichen Umsatz erzielt. «Müller und seine Mitarbeiter haben sich durch freundliche Bedienung und gute Reiseplanungen einen Namen verschafft.» Und Peter Müller sagt an seinem letzten Arbeitstag: «Zufriedene Rückmeldungen von Kunden haben auch uns immer wieder aufgestellt.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.