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BAHNVERKEHR: Bahnverbindung über Oberalp soll wintersicherer werden

Die Bahnstrecke über den Oberalppass soll mit zusätzlichen Lawinenverbauungen geschützt werden. Dies fordern Politiker. Ihr Ziel: Die touristisch wichtige Verbindung soll im Winter weniger oft unterbrochen werden.
Eine Lawine warf 2009 einen Regionalzug der Matterhorn-Gotthard-Bahn aus der Schiene. Auf dem Bild wird ein Wagen geborgen. (Bild: Urs Hanhart)

Eine Lawine warf 2009 einen Regionalzug der Matterhorn-Gotthard-Bahn aus der Schiene. Auf dem Bild wird ein Wagen geborgen. (Bild: Urs Hanhart)

Die in Andermatt wohnhaften Urner Landratsmitglieder Frieda Steffen (CVP) und Ludwig Loretz (FDP) sowie der Bündner Grossrat Heinrich Berther (CVP) aus Disentis wollen in ihren Kantonsparlamenten gleichlautende Vorstösse einreichen. Die Bahnstrecke zwischen Disentis und Andermatt habe für die Surselva und das Urserental eine grosse gesamtwirtschaftliche Bedeutung, teilten sie am Dienstag mit.

Der Bahnbetrieb ist nach Ansicht der Politiker im Winter zu häufig und teils gravierend unterbrochen. Es brauche markante Verbesserungen für den Personenverkehr, aber auch für die Autozüge zwischen Andermatt und Sedrun.

Die durchschnittliche Verfügbarkeit der Strecke könne ganzjährig auf fast 99 Prozent gesteigert werden, teilten die Politiker mit. Es brauche zusätzliche Stützverbauungen, zusätzliche Lawinendämme sowie Neubauten und Erweiterungen der Lawinengalerien.

Die Absender der Vorstösse erwarten von ihren Kantonsregierungen, dass sie ihr Anliegen spürbar unterstützen. Ziel sei, dass die Finanzierung durch den Bund für die Planungsperiode 2020 bis 2023 beantragt werden könne.

Durch das im Aufbau befindliche Tourismusresort in Andermatt sind die Feriengebiete auf den beiden Seiten des Oberalppasses zusammengerückt. Die Skigebiete von Andermatt und Sedrun, die mit neuen Anlagen ergänzt und verbunden werden, werden gemeinsam vermarktet und von einer gemeinsamen Gesellschaft betrieben.

sda/rem

Insgesamt stürzten vier Waggons ab, zwei Personen wurden verletzt. (Bild: Urs Hanhart)

Insgesamt stürzten vier Waggons ab, zwei Personen wurden verletzt. (Bild: Urs Hanhart)

Mit zwei Pneukrans werden die Waggons geborgen. (Bild: Urs Hanhart)

Mit zwei Pneukrans werden die Waggons geborgen. (Bild: Urs Hanhart)

Die Unfallstelle auf dem Oberalppass. (Bild: Urs Hanhart)

Die Unfallstelle auf dem Oberalppass. (Bild: Urs Hanhart)

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