BAHNVERKEHR: Guckloch für Bahnbegeisterte im Gotthard-Basistunnel

Im neuen Eisenbahntunnel am Gotthard können ab Mittwoch Zugfans hinter einem Fenster im Berg bei Amsteg vorbeirauschende Züge beobachten. Mit dem neuen Tourismusangebot bleibt das Jahrhundertbauwerk auch nach Inbetriebnahme im Dezember 2016 besuchbar.

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ZUM COUNTDOWN BIS ZUR OFFIZIELLEN EROEFFNUNG DES GOTTHARD-BASISTUNNELS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES HISTORISCHES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. AM MITTWOCH, 1. JUNI 2016, 17 JAHRE NACH DER ERSTEN SPRENGUNG IM HAUPTSTOLLEN, BEGINNEN MIT DER EROEFFNUNGSZEREMONIE DIE FEIERLICHKEITEN. - The emergency stop station at Faido is seen on the left during a test ride of the Swiss Federal Railways through the west tube of the Gotthard Base Tunnel from Biasca, in the Canton of Ticino, to Erstfeld, in the Canton of Uri, by train operator Hans Blaser, on October 31, 2015. Two multifunction stations at Faido and Sedrun divide the two tubes into three approximately equally long sections. The Gotthard Base Tunnel consists of two 57-kilometres-long single-track tubes. It joins the north portal at Erstfeld to the south portal at Bodio. Construction of the New Rail Link through the Alps (NRLA) is creating a fast and efficient railway link. Passenger trains will be able traverse at maximum speeds of up to 250 kilometres per hour. (KEYSTONE/Gaetan Bally)....Die Nothaltestelle in Faido zu sehen auf der linken Seite waehrend einer Testfahrt der SBB durch die Westroehre des Gotthard Basistunnels von Biasca, Kanton Tessin, nach Erstfeld, Kanton Uri, durch Lokomotivfuehrer Hans Blaser am 30. Oktober 2015. Zwei Multifunktionsstellen in Faido und Sedrun unterteilen die beiden Tunnelroehren in drei ungefaehr gleich lange Abschnitte. Der Gotthard Basistunnel besteht aus zwei 57 km langen Einspurroehren. Er verbindet das Nordportal in Erstfeld mit dem Suedportal in Bodio. Mit dem Bau der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) entsteht eine schnelle und leistungsfaehige Bahnverbindung. Die neue Gotthardbahn ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke auf welcher Reisezuege mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 250 km/h werden verkehren koennen. (KEYSTONE/Gaetan Bally) (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

ZUM COUNTDOWN BIS ZUR OFFIZIELLEN EROEFFNUNG DES GOTTHARD-BASISTUNNELS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES HISTORISCHES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. AM MITTWOCH, 1. JUNI 2016, 17 JAHRE NACH DER ERSTEN SPRENGUNG IM HAUPTSTOLLEN, BEGINNEN MIT DER EROEFFNUNGSZEREMONIE DIE FEIERLICHKEITEN. - The emergency stop station at Faido is seen on the left during a test ride of the Swiss Federal Railways through the west tube of the Gotthard Base Tunnel from Biasca, in the Canton of Ticino, to Erstfeld, in the Canton of Uri, by train operator Hans Blaser, on October 31, 2015. Two multifunction stations at Faido and Sedrun divide the two tubes into three approximately equally long sections. The Gotthard Base Tunnel consists of two 57-kilometres-long single-track tubes. It joins the north portal at Erstfeld to the south portal at Bodio. Construction of the New Rail Link through the Alps (NRLA) is creating a fast and efficient railway link. Passenger trains will be able traverse at maximum speeds of up to 250 kilometres per hour. (KEYSTONE/Gaetan Bally)....Die Nothaltestelle in Faido zu sehen auf der linken Seite waehrend einer Testfahrt der SBB durch die Westroehre des Gotthard Basistunnels von Biasca, Kanton Tessin, nach Erstfeld, Kanton Uri, durch Lokomotivfuehrer Hans Blaser am 30. Oktober 2015. Zwei Multifunktionsstellen in Faido und Sedrun unterteilen die beiden Tunnelroehren in drei ungefaehr gleich lange Abschnitte. Der Gotthard Basistunnel besteht aus zwei 57 km langen Einspurroehren. Er verbindet das Nordportal in Erstfeld mit dem Suedportal in Bodio. Mit dem Bau der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) entsteht eine schnelle und leistungsfaehige Bahnverbindung. Die neue Gotthardbahn ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke auf welcher Reisezuege mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 250 km/h werden verkehren koennen. (KEYSTONE/Gaetan Bally) (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Das Interesse an Visiten im mit 57 Kilometer längsten Eisenbahntunnel der Welt sei nach wie vor gross, teilten der Kanton Uri, die SBB sowie die Gemeinden Erstfeld und Silenen mit. Sie haben das Tunnelfenster am Freitag den Medien vorgestellt. Führungen für Touristen, Einheimische und Schulen gibt es ab dem 1. Februar.

Ein Besuch beinhaltet eine zweistündige Führung, die beim Bahnhof Erstfeld beginnt. Busse chauffieren Besucher in den Zugangsstollen des Bahntunnels bei Amsteg. Neben einer Ausstellung und Filmbeiträgen zum Jahrhunderbauwerk können sich Gäste von Guides begleitet zu einer Nische im Tunnel begeben. Hinter grossen Glasscheiben lassen sich die von Süden nach Norden durchfahrenden Züge beobachten.

Die Gäste benötigen allerdings ein gutes Auge. Die Personenzüge flitzen mit gegen Tempo 200 durch den Tunnel. Güterzüge hingegen verkehren langsamer.

Das Tunnelfenster sei ein weiterer Mosaikstein im touristischen Angebot der Gotthardregion, wird der Urner Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind in der Mitteilung zititert. Es mache das grossartige Bauwerk Gotthard-Basistunnel für interessierte Personen erlebbar. Die Gemeinde Erstfeld will damit ihr Image des Eisenbahnerdorfs pflegen.

Touren zum Tunnelfenster finden von Dienstag bis Samstag jeweils einmal am Morgen und am Nachmittag statt. Daran können bis zu 24 Personen teilnehmen. Sie kosten für Erwachsene 23 Franken. Kinder unter 12 Jahren sind nicht zugelassen.

Für das Angebot sind Uri, die SBB, Erstfeld und Silenen mindestens für drei Jahre verantwortlich. In Bahnhof Erstfeld eröffnet Ende März zudem eine neue Touristeninformation. (sda)