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Bald mehr Platz für Rega-Retter

Die Urner Rega-Basis muss nach 22 Jahren erneuert werden. Dank der Sanierung sollen Arbeitsabläufe optimiert werden. Kostenpunkt: 2,5 Millionen Franken. Läuft alles nach Plan, soll ab Frühjahr 2014 gebaut werden.
Die 22-jährige Rega-Basis in Erstfeld wird umfassend renoviert. Zudem entsteht ein kleiner, eingeschossiger Anbau. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die 22-jährige Rega-Basis in Erstfeld wird umfassend renoviert. Zudem entsteht ein kleiner, eingeschossiger Anbau. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

90 Einsätze flog die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega insgesamt im ganzen Land über die Weihnachtsfeiertage. Sieben Mal hob der Helikopter für einen Einsatz von der Basis in Erstfeld ab, sechs Mal mussten die Retter wegen einem Unfall eines Ski- oder Wintersportlers ausrücken, einmal handelte es sich um einen krankheitsbedingten Einsatz. «Die Einsatzzahlen sind sehr stark abhängig vom Wetter», sagt Karin Hörhager, Leiterin Information und Medien bei der Rega. «Der Helikopter kann zum Beispiel bei sehr starkem Föhn nicht fliegen.» Alle Hände voll zu tun habe man hingegen bei schönem Wetter. «Dann sind sehr viele Menschen unterwegs. Daher kommt es auch öfters zu Einsätzen.»

Die sieben Unfälle über die Weihnachtstage, zu denen der Rettungshelikopter aus Erstfeld ausrücken musste, würden aber im Durchschnitt liegen, wenn man bedenke, dass die Rega in der Schweiz insgesamt zwölf eigene Basen und eine Partnerbasis in Genf betreibe.

Rund um die Uhr einsatzbereit

«Die Basis ist die ganze Woche rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft», sagt Karin Hörhager. Die Retter leben während ihrer Pikettzeit auf der Einsatzbasis. «Es ist wichtig, dass die Crew, die aus einem Piloten, einem Rettungssanitäter und einem Arzt besteht, sich auf der Basis zu Hause fühlt. So können die Aufgaben auch optimal erfüllt werden.»

Nun soll die 22-jährige Basis im Kanton Uri für 2,5 Millionen Franken umfassend erneuert werden. «Erstfeld ist für uns ein sehr wichtiger Standort», sagt Hörhager. Dieser soll nun dem modernen Standard der anderen Rega-Basen angepasst werden. «Die geplanten Arbeiten dienen zum einen der Optimierung der Arbeitsabläufe und zum anderen dem Erhalt der Bausubstanz», führt Hörhager aus.

Multifunktionaler Anbau

Was wird gemacht? Erneuert wird die Basis vor allem im Innern. Die Crew soll zusätzlichen Raum erhalten. Die bestehenden drei Schlafzimmer der Retter sollen mit einem WC und einer Dusche ausgestattet werden. Aber es entsteht auch ein kleiner eingeschossiger Anbau, der unter anderem Platz bietet für einen neuen rollstuhlgängigen Vortragsraum mit Gästetoiletten. 25 bis 30 Personen finden darin Platz.

Zwischen 2500 und 3000 Besucher kommen jährlich für Führungen auf die Basis in Erstfeld. «Führungen auf unseren Einsatzbasen oder am Rega-Hauptsitz am Flughafen Zürich-Kloten sind für uns sehr wichtig. Das ist Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit», sagt Hörhager. Es sollen im neuen Raum aber auch interne Weiterbildungen für die Rettungskräfte möglich sein.

Markus Zwyssig / Neue UZ

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