Barbetreiber kritisiert Staatsanwalt

Erstmals kamen die beiden Angeklagten im Landgericht in Altdorf zu Wort. Zudem hinterliess ein Kronzeuge einen eher zwiespältigen Eindruck.

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Von links: einer der Laienrichter, der angeklagte Barbetreiber und dessen amtlicher Verteidiger.

Von links: einer der Laienrichter, der angeklagte Barbetreiber und dessen amtlicher Verteidiger.

Am dritten Tag des Urner Mordprozesses kamen die beiden Angeklagten, der Erstfelder Barbetreiber und sein Angeklagter, zu Wort. Der Erstfelder Barbetreiber fuhr dabei mit grobem Geschütz auf: «Die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft sind zu 95 bis 99 Prozent falsch», erklärte er. Er habe niemanden beauftragt, seine Frau zu töten. Der mutmassliche Auftragskiller stritt ab, im November 2010 auf die Ehefrau des Barbetreibers geschossen zu haben.

Einen eher zwiespältigen Eindruck hinterliess ein als Kronzeuge aufgebotener deutscher Unternehmer, welcher den Auftragskiller im Taxi nach Erstfeld chauffiert haben soll. Gezielte Fragen zum Gespräch in der «Taverne», beanwortete er nur dürftig.

Bruno Arnold

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