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Bau des Kraftwerks Urnerloch gestartet

Seit dem 8. November 2018 wird am neuen Dotierkraftwerk gebaut. Ab 2019 soll dort ökologischer Strom produziert werden.
Sie legen Hand an beim neuen Bau: (von links) Hans Furger, Porr Suisse AG, Alexander Walker, Amt für Energie Uri, Hanspeter Maeder, Geschäftsführer Kraftwerk Göschenen AG und Peter Tresch, Leiter Kraftwerk Göschenen. (Bild: KWG)

Sie legen Hand an beim neuen Bau: (von links) Hans Furger, Porr Suisse AG, Alexander Walker, Amt für Energie Uri, Hanspeter Maeder, Geschäftsführer Kraftwerk Göschenen AG und Peter Tresch, Leiter Kraftwerk Göschenen. (Bild: KWG)

Die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) baut im Urnerloch ein Dotierkraftwerk. Damit kann ungenutztes Restwasser bei der Wasserfassung Urnerloch – unterhalb von Andermatt – zur Stromproduktion genutzt werden. Am Donnerstag, 8. November, hat das KWG mit dem Bau der kleinen Zentrale beim nördlichen Eingangsportal des Tunnels vor Andermatt begonnen.

Diese wird teilweise in den Felsen gebaut, um den Eingriff in die Natur und die Landschaft so gering wie möglich zu halten. Die Leitungen zur Zentrale werden durch einen bestehenden Spülstollen geführt. «Durch den Bau entstehen in der Schöllenen weder auf Schiene noch auf Strasse Verkehrsbehinderungen», sagt Hanspeter Maeder von der Geschäftsführung des KWG. «Für den Materialtransport werden teilweise Helikopter eingesetzt.»

Die verwendete Crossflow-Durchströmturbine eignet sich durch ihre robuste und wartungsarme Bauweise ideal für das Urnerloch. Bis zum Wintereinbruch erfolgt in einer ersten Etappe die Felsräumung für das Maschinenhaus. Nach der Winterpause wird in einer zweiten Etappe der Rohbau fertiggestellt und im Anschluss die Technik eingebaut. Im Herbst 2019 geht das Dotierkraftwerk in Betrieb und produziert künftig ökologischen Strom für rund 100 Haushalte. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,5 Millionen Franken. (pd/zf)

Das Dotierkraftwerk

Bei der Wasserfassung Urnerloch – unterhalb von Andermatt – werden die natürlichen Zuflüsse aus dem Urserntal gefasst. Dieses Wasser wird durch einen drei Kilometer langen Druckstollen hinunter in die Kaverne in Göschenen geführt wo die Turbinen zur Stromproduktion angetrieben werden. Bei der Wasserfassung selber wird Restwasser, sogenanntes Dotierwasser, bisher ungenutzt in die Reuss abgegeben. Im Sommer sind das bis zu 2000 Liter pro Sekunde, im Winter immerhin rund 400. Indem direkt unterhalb der bestehenden Wasserfassung eine kleine Zentrale gebaut wird, kann das Dotierwasser künftig zur Produktion von ökologischem Strom genutzt werden. Die installierte Leistung des Dotierkraftwerkes beträgt 140 Kilowatt, die Jahresproduktion rund 490'000 Kilowattstunden.

So wird die fertige Wasserfassung aussehen. (Visualisierung: KWG)

So wird die fertige Wasserfassung aussehen. (Visualisierung: KWG)

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