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Bauarbeiten für Kraftwerk im Erstfeldertal erhalten grünes Licht

Mitte April kann mit dem Bau des Kraftwerks am Alpbach begonnen werden. Gut 75 Prozent der anstehenden Arbeiten wird von Urner Firmen ausgeführt.
Die Kraftwerk Erstfeld AG kann schon bald mit den Bauarbeiten des Wasserkraftwerks beginnen. (Bild: PD)

Die Kraftwerk Erstfeld AG kann schon bald mit den Bauarbeiten des Wasserkraftwerks beginnen. (Bild: PD)

(pd/ml) Der Verwaltungsrat der Kraftwerk Erstfeldertal AG hat an seiner Sitzung vom 12. April grünes Licht für den Bau des Kraftwerks (KW) am Alpbach gegeben. Die Hauptarbeiten werden Mitte April starten, der Spatenstich erfolgt Mitte Mai.

Das Projekt hat ein bewegtes Jahr 2018 hinter sich: Innert einem Jahr erlangte das Kraftwerksprojekt im Erstfeldertal die Baubewilligung und die Konzession. Die Aktiengesellschaft wurde gegründet und der Bundesrat genehmigte die Schutz- und Nutzungsplanung (SNP). Schliesslich bestätigte auch noch Pronovo als Genehmigungsbehörde für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) die fristgerechte Projektfortschrittsmeldung.

Kraftwerk produziert Strom für 7100 Haushalte

Mit dem Baubeschluss vom 12. April hat der Verwaltungsrat des KW Erstfeldertal rund 30,5 Millionen Franken für Arbeiten freigegeben. Fast die Hälfte davon machen die Baumeisterarbeiten aus. Weitere grosse Lose sind der Druckleitungsbau, der Stahlwasserbau sowie die Lieferung und Installation der Maschinengruppen.

Insgesamt investiert die KW Erstfeldertal AG rund 37 Millionen Franken in den Bau des Kraftwerks. «Der grösste Teil davon, gut 75 Prozent, wird in Uri bleiben», sagte Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der KW Erstfeld AG. «Am Bau werden zwischen 40 und 50 Firmen aus Uri beteiligt sein.»

Im Betrieb wird das Kraftwerk 32 Millionen Kilowattstunden nachhaltigen Strom produzieren. Das ist genug für 7100 Haushalte.

«Das Kraftwerk leistet 500000 Franken Wasserzinsen pro Jahr zu Gunsten des Kantons plus Steuern für die Gemeinde Erstfeld und den Kanton», erklärt Werner Jauch und ergänzt: «Der Betrieb und Unterhalt werden zusätzliche Arbeit schaffen. Damit ist das Kraftwerk gleichermassen wertschöpfend für die Urner Volkswirtschaft und wertvoll für die nachhaltige Energieproduktion.»

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