Hochwasserschutz am Palanggenbach: Baudirektion stellt Projekt vor

Seit dem Hochwasser 2005 hat der Kanton Uri über 150 Millionen Franken in den Bau von Hochwasserschutzmassnahmen investiert. Als eines der letzten grossen Schutzprojekte wird in den kommenden Jahren der Palanggenbach sicherer gemacht.

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Am Palanggenbach in Seedorf sind mehrere Massnahmen geplant. (Bild: Corinne Glanzmann, 5. Juni 2018)

Am Palanggenbach in Seedorf sind mehrere Massnahmen geplant. (Bild: Corinne Glanzmann, 5. Juni 2018)

(pd/bar) Ziel ist es, die Einwohner und Sachwerte im Siedlungsgebiet Attinghausen und Seedorf vor einem 100-jährlichen Ereignis zu schützen. «Dazu braucht es am Palanggenbach diverse Massnahmen», heisst es in einer Medienmitteilung der Baudirektion Uri. «Neue Schutzbauten werden erstellt und bestehende Anlagen ergänzt, verbessert und instand gestellt. Unter anderem wird ein neuer Geschiebesammler erstellt, die untere Brücke über den Palanggenbach neu gebaut und das linke Dammufer im Bereich der Wohnüberbauung Palanggenmatt überströmungssicher gemacht.»

9,7 Millionen Franken werden investiert

Insgesamt investiert die öffentliche Hand für den Hochwasserschutz der Siedlungsgebiete Attinghausen und Seedorf 9,7 Millionen Franken. Die Fachleute der Baudirektion Uri stellen das Projekt am kommenden Dienstag, 28. Mai, 19.30 Uhr, in der Aula des Kreisschulhauses Seedorf vor. Alle Interessierten sind zu dieser öffentlichen Informationsveranstaltung herzlich eingeladen.