BAUEN: Das Leben schwindet aus dem Dorf

Bauener Kinder besuchen bald in Seedorf die Schule. Die Kinder freuen sich auf neue Kollegen. Bei den Erwachsenen ist auch Wehmut zu spüren.

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Urs Arnold (links) und Dominik Herger beim Tschutten auf dem Schulhausplatz in Bauen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Urs Arnold (links) und Dominik Herger beim Tschutten auf dem Schulhausplatz in Bauen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Bei Schulratspräsident Markus Sigrist schwingt ein bisschen Wehmut in der Stimme mit, als er über das nahende Ende der Schule in Bauen spricht. «Ich habe mich immer für die Schule eingesetzt», sagt er. Immerhin blickt Bauen auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Doch auch er schaut der Realität ins Auge. Die Schülerzahlen sinken. Bauen zählt zurzeit zehn Schulkinder. Im nächsten Jahr wären es noch neun gewesen. Daher hat das 195 Einwohner zählende Dorf beschlossen, die Schule nach Seedorf zu verlegen. NFA und Schülerpauschale hätten der Schule die finanzielle Grundlage entzogen, sagt Sigrist.

Noch unklar ist, was mit dem leer stehenden Schulhaus in Bauen passiert. «Wir möchten es neu nutzen oder allenfalls vermieten», sagt Markus Sigrist. Doch bisher sei noch nichts entschieden.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.