Bauen: Peter Gisler wird
neuer Gemeinderat

Der 27-jährige Peter Gisler wird am 1. Januar sein Amt als neues Mitglied des Gemeinderats Bauen antreten. Auf diesen Zeitpunkt hin scheidet der amtierende Vizepräsident Robert Aschwanden aus der Gemeindebehörde aus.

Paul Gwerder
Drucken
Teilen
Peter Gisler wird am 1. Januar sein Amt als neuer Gemeinderat von Bauen antreten. (Bild: Paul Gwerder, Bauen, 19. November 2018)

Peter Gisler wird am 1. Januar sein Amt als neuer Gemeinderat von Bauen antreten. (Bild: Paul Gwerder, Bauen, 19. November 2018)

An der Gemeindeversammlung vom Montag in Bauen (Vorsitz: Gemeindepräsident Andreas Gisler) waren auch Wahlen traktandiert.  Im Gemeinderat kommt es zu einer Rochade. Mitglied Simon Kempf wird per 1. Januar 2019 neuer Vizepräsident und tritt damit die Nachfolge von Robert Aschwanden an, der auf Ende Jahr demissioniert hat. Kempf erhielt 29 der 33 gültigen Stimmen. Neu wurde Peter Gisler in den Gemeinderat gewählt. Der 27-Jährige absolviert zurzeit eine Ausbildung als Wildtierpfleger im Tierpark Goldau. Gisler wird als Mitglied amtieren. Er erhielt 26 Stimmen.

Budget wird einstimmig genehmigt

Die Stimmberechtigten genehmigten zudem das Budget 2019. Bei einem Gesamtaufwand von 638’000 Franken wird ein kleines Defizit von 7700 Franken prognostiziert. Der Steuerfuss wurde bei 100 Prozent zu belassen. Für 2019 sind keine Investitionen vorgesehen.

Im Weiteren wurde der Abschlussbericht über das Projekt Neubau Wasserreservoir vorgelegt. Vor zwei Jahren war ein Kredit von 540’000 Franken gutgeheissen worden. Die effektiven Kosten belaufen sich auf 706'000 Franken. Die Gemeinde erhielt Spenden und Beiträge in der Höhe von 179'000 Franken. Unter dem Strich verbleiben der Gemeinde Kosten von 527'000 Franken verbleiben.

«Alte Post»: Arbeiten laufen programmgemäss

Zudem wurde an der Versammlung orientiert, dass die Sanierungsarbeiten am gemeindeeigenen Haus Alte Post plangemäss verlaufen. Realisiert werden je eine Dreieinhalb-, eine Viereinhalb- und eine Fünfeinhalbzimmer-Wohnung, die voraussichtlich ab Herbst 2019 bezugsbereit sein werden. Vor zwei Jahren haben die Stimmberechtigten einen entsprechenden Kredit von 1,5 Millionen Franken genehmigt.

Fusion mit Seedorf kommt gut voran

Im Frühjahr 2019 wird die Bevölkerung über die Ergebnisse der Abklärungen zur Fusion von Bauen und Seedorf orientiert. Dann soll auch die Höhe des vom Landrat zu genehmigenden Fusionsbeitrags bekannt sein. Läuft alles optimal, kann die notwendige Volksabstimmung in den beiden Gemeinden im Herbst 2019 stattfinden. Bei einem Ja in beiden Gemeinden würde die Fusion von Seedorf und Bauen aus heutiger Sicht auf den 1. Januar 2021.