BAUEN: «Wir bewegten uns meistens auf allen Vieren»

Zwei Brüder machten eine Grenzerfah­rung der besonderen Art: Sie umrun­deten Bauen kletternd und schwimmend.

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Simon (links) und Matthias Kempf starteten an der Isleten zur Grenzwanderung. (Bild PD)

Simon (links) und Matthias Kempf starteten an der Isleten zur Grenzwanderung. (Bild PD)

Am Anfang war eine geografische Unklarheit: «Wir hatten oft diskutiert, wo die Grenze zwischen Isenthal und Bauen genau verläuft», erinnert sich Simon Kempf (25). 

Deshalb organisierten er und sein Bruder Matthias (19) eine Karte, suchten die Gemeindegrenzen und kamen dabei auf eine Idee: Die beiden Elektriker beschlossen, die Gemeindegrenze von Bauen abzuwandern. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, denn entlang der Grenze gibt es keinen Weg, führt sie doch durch steile Felspartien und den See. 

Flüche in der Steilwand
Vor einigen Wochen machten sich die beiden jungen Bauer auf zu ihrer Expedition. «Trainiert dafür haben wir nicht», sagt Matthias Kempf. «Die Vorbereitungen begannen eigentlich erst morgens um Viertel nach sieben, als mich mein Bruder weckte.»

Das erste Hindernis wartete bereits beim Start: das Restaurant Seegarten an der Isleten. Die Grenze der Gemeinde Bauen verläuft nämlich mitten durchs Restaurant, und so mussten Simon und Matthias Kempf zum Auftakt die Beiz durchqueren.

Dann stiegen die beiden von der Isleten in die Bärchi hinauf, krochen den Felsen des Oberbauenstocks entlang und mussten immer wieder Spalten und Seitentäler überwinden. «Es gab keinen grossen Unterschied zwischen Kletter- und Wanderpassagen», sagt Simon Kempf. Und sein Bruder ergänzt: «Wir bewegten uns meist auf allen Vieren.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.