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Gurtnellen: Absolventinnen der Bäuerinnenschule gewähren Einblicke

Die Absolventinnen der Bäuerinnenschule stehen kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung. Am 8. Juni zeigen die jungen Frauen am Tag der offenen Tür, welche Aufgaben und Pflichten sie zu meistern haben.
Die Aufgaben der Absolventinnen der Bäuerinnenschule in Gurtnellen sind sehr vielseitig. (Bild: PD)

Die Aufgaben der Absolventinnen der Bäuerinnenschule in Gurtnellen sind sehr vielseitig. (Bild: PD)

(pd/pz) Wer den Blick über den üppigen Garten der Bäuerinnenschule in Gurtnellen schweifen lässt, kann sich kaum vorstellen, dass hier vor wenigen Wochen noch Schnee lag. Polsterblumen in allen Farben, liebevoll bepflanzte Blumenrabatten, junges Gemüse und frische Kräuter erfreuen das Auge und machen nach dem strengen Winter «gluschtig» auf den Sommer.

Doch auch der strenge Winter hatte gute Seiten. Als er sich anfangs April in aller Heftigkeit zurückmeldete und die Bergheimatschule mehrere Tage von der Aussenwelt abgeschnitten war, wusste die Klasse die unterrichtsfreie Zeit gut zu nutzen. Als die Strasse wieder geöffnet wurde, war schon ein grosser Teil der Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür geschafft. Genauso stellt man sich das Wirken einer Bäuerin in Haushalt und Betrieb vor: gut organisiert, dennoch kreativ und immer bereit, das Beste aus einer Situation zu machen.

Shuttlebus zwischen Gurtnellen Wiler und Dorf

Wer der Bäuerinnenschule in Gurtnellen einen Besuch abstattet und die Werke der Absolventinnen 2019 bestaunen möchte, ist am Samstag, 8. Juni, zum Tag der offenen Tür eingeladen. Unter dem Motto Kantone warten auf die Besucher eine Ausstellung, eine Festwirtschaft und ein Verkaufsstand, an dem Leckeres aus dem Vorratskeller und Hübsches aus dem Nähzimmer erworben werden kann. Von 9.30 bis 16.30 Uhr fährt ein Shuttlebus zwischen Gurtnellen Wiler und Gurtnellen Dorf. Die Anreise mit dem Privatauto ist nicht möglich.

Ein dicht bepackter Stundenplan

Auf die vielseitigen Aufgaben und Pflichten einer Bäuerin mit Fachausweis bereiten sich die Absolventinnen in neun Pflicht- und zwei Wahlmodulen vor. Der Klasse wird dabei einiges abverlangt. Der Stundenplan ist dicht bepackt und auch ihren Haushalt führen die Absolventinnen mit Unterstützung der Lehrpersonen und Schulleitung selber. 15 der 16 Absolventinnen haben sich für alle Modullernzielkontrollen angemeldet. Wenn sie diese bestehen, haben sie ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur Bäuerin mit Fachausweis erreicht. Ergänzend zu den Modulabschlüssen müssen sie zwei Jahre bäuerlich-hauswirtschaftliche Praxis nachweisen und die eidgenössische Berufsprüfung ablegen. Aber auch Frauen und Männer ohne das Ziel eines Fachausweises können von einer bäuerlich-hauswirtschaftlichen Ausbildung profitieren.

Für den Kurs 2020 gibt’s noch freie Plätze. Infos zur Schule findet man auf www.bwzuri.ch.

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