BAUGESETZ: Baugesetz: Landrat pfeift Regierung zurück

Das neue Planungs- und Baugesetz wird den Urner Landrat nochmals beschäftigen. Das Parlament hat das Gesetz am Mittwoch zurückgewiesen.

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In Uri wird noch längere Zeit nach den geltenden kantonalen Vorschriften gebaut. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

In Uri wird noch längere Zeit nach den geltenden kantonalen Vorschriften gebaut. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Der Urner Landrat hat am Mittwoch das neue kantonale Planungs- und Baugesetz beraten. Nach fünfstündiger Diskussion wurde es an die Regierung zurückgewiesen. Mit klaren Direktiven: Das Gesetz soll auf allfällige Widersprüche überprüft werden.

Zwei Artikel des Gesetzes sollen nochmals bei den Gemeinden in die Vernehmlassung geschickt werden. Zum einen geht es darum, ob im Gesetz festgehalten wird, dass der Richtplan die Bedürfnisse der Landwirtschaft berücksichtigt. Zum andern sollen die Gemeinden dazu Stellung nehmen können, ob bei Umzonungen gefordert werden kann, dass Eigentümer das Land innert fünf bis zehn Jahren überbauen.

Verschiedene Umweltanliegen hatten keine Chance. So fand die Forderung nach Minergie-Standard bei neuen Überbauungen ebenso wenig eine Mehrheit wie etwa die Pflicht zur Parkplatzbewirtschaftung bei verkehrsintensiven Bauten.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.