BAUGEWERBE: Kündigung: Es trifft auch verdiente Arbeiter

Ums Urner Baugewerbe scheint es nicht sonderlich gut bestellt, wie das Beispiel der JB Bau AG zeigt. Trotz Sawiris und Hochwasserschutz fehlt es an Arbeit.

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Stefan Baumann, Geschäfts­führer der JB Bau AG. (Bild: Markus Zwyssig/Neue UZ)

Stefan Baumann, Geschäfts­führer der JB Bau AG. (Bild: Markus Zwyssig/Neue UZ)

Im Kanton Uri mangelt es derzeit an Aufträgen für das Baugewerbe. Das spürt auch die traditionsreiche JB Bau AG aus Altdorf.

Sie muss sich von sieben zum Teil langjährigen Mitarbeitern trennen. Neu setzt die JB Bau AG vermehrt auf effiziente Energienutzung bei Gebäuden. Das Unternehmen will weiterhin im Hoch- und Tiefbau tätig bleiben, den Hochbau aber reduzieren. Mittel- und langfristig sehen die Zukunftsaussichten besser aus, dies auch dank Hochwasserschutz und Sawiris.

Firma glaubt an Standort Uri
«Wir glauben nach wie vor an den Standort Uri», sagt Stefan Baumann, Geschäftsführer der JB Bau AG. «Unsere Firma richtet sich neu aus, weil wir überzeugt sind, dass im Kanton Uri ein interessanter und für uns guter Markt vorhanden ist. Das zeigt auch die Betriebs- und Marktanalyse. Wir machen uns für die geänderten Herausforderungen bereit.»

Markus Zwyssig

Das Interview mit Stefan Baumann lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.