BAUMEISTERVERBAND: Firmen profitieren wenig vom Urner Bauboom

Im Kanton Uri wird an allen Fronten intensiv gebaut. Davon profitiert das einheimische Baugewerbe jedoch nur in sehr beschränktem Masse.

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Stefan Baumann, Präsident des Baumeisterverbandes Uri. (Archivbild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Stefan Baumann, Präsident des Baumeisterverbandes Uri. (Archivbild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Im Kanton Uri wimmelt es von Baustellen. Aus der intensiven Bautätigkeit können die einheimischen Baufirmen aber nur bedingt Profit schlagen, wie Stefan Baumann, Präsident des Baumeisterver­bandes Uri, am Dienstag an der GV in Altdorf erklärte: «Den Zuschlag für Tiefbau­arbeiten erhält derjenige Anbieter, der die kühnsten Spekulationen vornimmt und im Hochbau sind nebst einem tiefen Schalungspreis möglichst zweistellige Rabatte das Mass aller Dinge.»

Baumann schlug auch optimistischere Töne an. In seinem Ausblick sagte er: «Im Urnerland stehen viele Bauaufgaben an, die in Zukunft für eine gute Auftragslage sorgen.» Die Baubranche sei bedeutend krisenfester als andere. «Es liegt nun vor allem an uns», so der BVU-Präsident, «ob das Urner Baugewerbe ein wesentlicher Motor der lokalen Wirtschaft bleibt.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.