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BAURECHT: Erstfelder entscheiden über Pfadiheim

An der Erstfelder Frühjahresgemeindeversammlung sind sechs Geschäfte traktandiert. Im Mittelpunkt stehen ein Kreditbegehren für den Sportplatz Krump und die Gewährung eines Baurechtes für das Projekt Pfadiheim Uri.
Markus Herger
Auf dem nördlichen Parkplatz des Bärenbodens soll das Pfadiheim Uri gebaut werden. (Bild: Paul Gwerder (22. Februar 2018))

Auf dem nördlichen Parkplatz des Bärenbodens soll das Pfadiheim Uri gebaut werden. (Bild: Paul Gwerder (22. Februar 2018))

Markus Herger

redaktion@urnerzeitung.ch


Das Pfadiheim im Bärenboden steht vor einer nächsten Hürde. Am Mittwoch, 22. März, befinden die Erstfelder darüber, ob für das Projekt das Baurecht auf 99 Jahre lang gewährt werden soll. Damit verbunden ist ein (hypothetisches) Kreditbegehren von 221040 Franken. Zudem soll auch auf den jährlichen Baurechtszins von 3315 Franken verzichtet werden.

Der Standort für das Pfadiheim Uri befindet sich im nördlichen Bereich des Bärenbodenparkplatzes. Das Projekt der Pfadi Uri wurde an der gut besuchten Informationsveranstaltung vom 22. Februar vorgestellt. Die Baurechtsparzelle hat eine Grösse von 921 Quadratmetern. Geplant ist ein mehrstöckiges Gebäude mit einem Grundriss von 13 auf 15 Meter.

Im Erdgeschoss befinden sich ein grosser Saal, eine Küche, WC-Anlagen und ein Technikraum. Im Obergeschoss sind drei Zimmer, WC- und Duschanlagen sowie ein Putzraum vorgesehen. Gruppenräume, ein Zimmer, Archiv und Abwartsraum sind im Dachgeschoss geplant.

Auch Schulen und Vereine können profitieren

In den Zimmern können total 49 Betten angeboten werden. Der Aufenthaltsraum bietet für 80 Personen (Abendessen) respektive 100 Personen (Vortragsbestuhlung) Platz. Mit dem Urner Pfadiheim, welches mit Kosten von rund 1,2 Millionen Franken rechnet, soll die grosse Nachfrage nach geeigneten ­Lokalitäten für Lager und Kurse abgedeckt werden. Vom neuen Angebot können aber auch ­Schulen, Vereine und andere profitieren.

Für die Gemeinde ergibt sich eine Wertschöpfung dank lokalen Einkäufen und Kurtaxeneinnahmen aus den rund 2000 Übernachtungen. Die Finanzierung des Pfadiheims Uri erfolgt durch Eigenleistungen, Darlehen von Pfadiabteilungen und dem Kantonalverband sowie einem breiten Sponsoring. Gemäss Terminplan ist der Baubeginn im Herbst 2018 oder Frühjahr 2019 geplant.

Gestützt auf die geführten Verhandlungen ist der Gemeinderat bereit, das Baurecht zu einer symbolischen Entschädigung von 1 Franken zu gewähren. Das Baurecht entspricht einer Ausgabe von 221 000 Franken und wird deshalb als Kreditbegehren formuliert. Daneben soll auf die jährlichen Baurechtszinsen verzichtet werden.

Sportplatz soll saniert werden

Zudem stimmt die Gemeinde über einen Gemeindebeitrag von 75000 Franken an die Sanierung der Sportanlage Krump ab. Seit über 50 Jahren betreibt der Turnverein Erstfeld die dortige Sportanlage. An den Unterhalt leistet die Gemeinde seit einigen Jahren einen jährlichen Beitrag von 2 500 Franken.

Nun hat die Sportkommission ein Projekt für eine sanfte Sanierung ausgearbeitet. Vorgesehen sind Arbeiten am Gebäude ­(Sanitär, Heizung, Schreinerarbeiten) und am Sportplatz. Die Kosten betragen rund 90000 Franken. Die Sanierung des Platzes ist auf ­Mitte Juni ­vorgesehen. In den Herbstferien erfolgen die Sanierungsarbeiten beim Gebäude.

Nach der Demission von Cyrill Amherd ist die Ersatzwahl für ein Mitglied der Rechnungsprüfungskommission für die Restamtsdauer 2018 vorzunehmen. Vom Gemeinderat wird das Einbürgerungsgesuch der Geschwister Marina, Nikolina und Jelena Zelic, Leonhardstrasse 60, unterbreitet. Sie sind zwischen 18 und 23 Jahre alt und gingen in Erstfeld zur Schule.

Kredite wurden unterschritten

Zudem werden an der Gemeindeversammlung verschiedene Abrechnungen behandeln, so etwa jene für den Planungskredit für Gesamtschau, Sanierungs­studien und Neubauvergleich der Schulanlagen Erstfeld. Diese schliesst mit Kosten von 111230 Franken ab. Der bewilligte Kredit wurde nicht voll ausgeschöpft. Diskutiert wurde unter anderem die Frage nach der Zukunft des sanierungsbedürftigen Schulhauses Kirchmatt und die Notwendigkeit eines Feuerwehrlokals. Eine Planungskommission soll nun Grundlagen für die Sanierung der gesamten Schulanlagen und den Ersatzneubau Jagdmatt erarbeiten. Dies soll die Gemeinde im Juni beschliessen.

Die Sanierung der Reuss­strasse konnte 2016 fertiggestellt werden. Gemäss Abrechnung belaufen sich die Gesamtkosten für die Strassensanierung mit Neugestaltung der Reussstrasse auf 827000 Franken. Der bewilligte Kredit von 1,08 Millionen wurde damit um 253000 Franken unterschritten.

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