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BAURECHT: Erstfelder sagen Ja zum Pfadiheim Uri

Die Gemeindeversammlung von Erstfeld hat gestern Abend beschlossen, dem Projekt «Pfadiheim Uri» das Baurecht einer Parzelle beim Bärenboden zu gewähren.
Die Mitglieder des Vereins Neubau Pfadiheim Uri; von links: Othmar Arnold, Marco Grepper, Urs Janett und Christian Imfeld. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 22. Februar 2018))

Die Mitglieder des Vereins Neubau Pfadiheim Uri; von links: Othmar Arnold, Marco Grepper, Urs Janett und Christian Imfeld. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 22. Februar 2018))

Das Pfadiheim Uri hat am Mittwoch-Abend eine wichtige Hürde genommen: Die Gemeindeversammlung hat grossmehrheitlich zugestimmt, dem Projekt das Baurecht einer Parzelle nördlich des Bärenbodens auf 99 Jahre zu gewähren. Ein Antrag der CVP Erstfeld, den Verzicht auf den Baurechtszins auf 40 Jahre zu beschränken, fand keine Mehrheit.

Obwohl die Pfadi in Uri einen guten Ruf geniesst, war das Vorhaben zwischenzeitlich in Schieflage geraten. Anwohner des geplanten Pfadiheim-Standorts fürchteten um die Nachtruhe und machten mobil (siehe unsere Zeitung von gestern). Dies offenbar nicht so wirksam wie die Pfadi. Unter den 183 Stimmberechtigten, die sich zur Gemeindeversammlung im Casino-Saal eingefunden hatten, waren auffallend viele junge Leute – Pfader, Ehemalige oder Freunde der Pfadi.

Zum deutlichen Ja der Gemeindeversammlung beigetragen haben dürfte jedoch auch die flammende Rede von Christian Imfeld, Präsident des Vereins Neubau Pfadi Uri. Er bedankte sich auch für das Ja und freut sich auf das weitere Vorgehen. Kann der Zeitplan eingehalten werden, startet der Bau des Pfadiheims Ende 2018, ein Jahr später kann das Heim eröffnen.

Sportanlage Krump kann saniert werden

Einstimmig zugestimmt hat die Versammlung dem Gemeindebeitrag von 75000 Franken an die Sanierung der Sportanlage Krump. Vorgesehen sind Arbeiten am Gebäude und am Sportplatz, Kostenpunkt: 90000 Franken. Nun wird der Platz Mitte Juni saniert, das Gebäude in den Herbstferien.

Daneben wurden an der Gemeindeversammlung verschiedene Abrechnungen behandelt. Der Planungskredit für eine Gesamtschau, Sanierungsstudien und Neubauvergleich der Schulanlage Erstfeld schliesst mit Kosten von 111230 Franken ab, womit der bewilligte Kredit nicht voll ausgeschöpft wurde. Für die Sanierung der Schulanlagen und den Ersatzneubau Jagdmatt wurde ein Kreditvolumen von zirka 14 Millionen Franken errechnet. Ein entsprechender Planungskredit wird an einer geheimen Abstimmung im November 2018 oder Frühjahr 2019 unterbreitet.

Noch deutlicher unterschritten wurde der Kredit für die Sanierung der Reussstrasse. Die kostete insgesamt 827000 Franken, bewilligt waren 1,08 Millionen Franken.

Nach der Demission von Cyrill Amherd wurde Luigi Migliozzi-Aschwanden für die restliche Amtsdauer bis Ende 2018 als Mitglied der RPK gewählt. Die Geschwister Marina, Nikolina und Jelena Zelic wurden eingebürgert. Per Ende Juni hat die Leiterin des Sozialdienstes, Myriam Brand, nach drei Jahren ihre Stelle gekündigt. Und der amtsäl­teste Gemeinderat und Sozialvorsteher, Paul Gwerder, wird für die Wahlen im Herbst nicht mehr antreten. (eca)

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