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Beat Arnold tritt doch nicht an

Der Urner Nationalrat Beat Arnold kandidiert nicht als Gemeindepräsident von Schattdorf. Der SVP-Politiker überlässt damit der FDP das Feld.
Florian Arnold
Nationalrat Beat Arnold (PD)

Nationalrat Beat Arnold (PD)

Noch im April hatte der 40-jährige SVP-Politiker Beat Arnold gegenüber der Urner Zeitung erwähnt, er könne sich vorstellen, das Amt des Gemeindepräsidenten von Schattdorf neben seinen Aufgaben als Nationalrat zu übernehmen. Dies gerade auch vor dem Hintergrund, dass fünf der sieben Gemeinderäte ihren Rücktritt in Aussicht gestellt hatten. Mittlerweile bekundet die FDP Interesse am Präsidium: Bruno Gamma wurde als offizieller Kandidat nominiert. Beat Arnold nimmt Stellung zu seinen Beweggründen.

Beat Arnold, weshalb kandidieren Sie nicht für das Amt des Gemeindepräsidenten von Schattdorf?

Der Hauptgrund ist ein rein familiärer. Wir erwarten auf nächstes Jahr unser drittes Kind. Da will ich mir nicht noch mehr Politisches aufladen.

Ihr Rückzieher wirkt so, als würden sie gegen die FDP klein beigeben?

Dass dies so wirkt, tut mir etwas weh. Denn wenn ich die Kandidatur wirklich ins Auge gefasst hätte, wäre ich auch gegen Bruno Gamma angetreten. Es steckt nichts Parteipolitisches dahinter.

Die Lage im Gemeinderat Schattdorf ist prekär. Bietet die SVP da ihre Hilfe an?

Wir sind sicher bestrebt, einen anständigen Gemeinderat zu haben. Wir stellen mit Mario Schmid und Vinzenz Arnold zwei Kandidaten, die bereits im Gemeinderat waren. Uns ist eine gute Parteivertretung wichtig, die damit gegeben ist. Viele würden es nicht gerne sehen, wenn die SVP noch einen Sitz mehr ergattern würde. So, wie ich gehört habe, können alle Parteien ihre Kandidaten stellen. Wenn wir das so hinbekommen, dann mache ich mir um den Gemeinderat keine Sorgen.

Wie beschäftigen Sie sich künftig neben dem Nationalratsamt, das nicht als 100-Prozent-Pensum gilt?

Ich werde weiter als Coach tätig sein und orientiere mich künftig in Richtung Wirtschaft weiter. Einen Tag pro Woche schaue ich auch auf meine Kinder, während meine Frau arbeitet. Wir sind somit gut ausgelastet.

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