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Ursern: Beat Schmid folgt auf Hans Regli

Die Talgemeinde Ursern stand im Zeichen von gleich zwei Ablösungen. Zum Talamman wurde Beat Schmid gewählt. Neuer Verwaltungsratspräsident des EW Ursern ist Markus Christen.
Urs Hanhart
Hans Regli (rechts) überreicht seinem Nachfolger Beat Schmid den symbolischen Schlüssel. (Bild: Urs Hanhart (Hospental, 27. Mai 2018))

Hans Regli (rechts) überreicht seinem Nachfolger Beat Schmid den symbolischen Schlüssel. (Bild: Urs Hanhart (Hospental, 27. Mai 2018))

Beat Schmid darf sich seit gestern «höchster Urschner» nennen. An der Talgemeinde der Korporation Ursern wurde der bisherige Statthalter zum Talammann gewählt. In seiner Antrittsrede würdigte er die Verdienste seines Vorgängers Hans Regli, der dem Talrat 22 Jahre lang angehört hatte. Die Wahl ehre ihn. «Es gibt viel zu tun. Packen wir es an – immer zum Wohl unserer Talschaft Ursern», so Schmid. Es sei an der Zeit, die bestehenden Strukturen genau anzuschauen und allenfalls zu überdenken, um die Korporation für kommende Herausforderungen zu stärken.

Die Talgemeinde findet traditionsgemäss im Ring vor der Kirche Hospental statt. (Bild: Urs Hanhart, Hospental, 27. Mai 2018)
Der neue Talammann Beat Schmid (links) mit seinem Vorgänger Hans Regli. (Bild: Urs Hanhart, Hospental, 27. Mai 2018)
Der neue Talammann Beat Schmid. (Bild: Urs Hanhart, Hospental, 27. Mai 2018)
Markus Christen, neuer VR-Präsident des EW Ursern. (Bild: Urs Hanhart, Hospental, 27. Mai 2018)
Der Einzug zur Kirche. (Bild: Urs Hanhart, Hospental, 27. Mai 2018)
Die Korporationsbürger beim Einzug zur Kirche. (Bild: Urs Hanhart, Hospental, 27. Mai 2018)
Traditionsgemäss in der Tracht. (Bild: Urs Hanhart, Hospental, 27. Mai 2018)
7 Bilder

Talgemeinde 2018 der Korporation Ursern

Zum neuen Statthalter wurde der bisherige Verwalter Erwin Nager aus Realp gewählt. Neuer Verwalter beziehungsweise Säckelmeister ist René Russi, Andermatt. Neu im Talrat sind die beiden Andermatter Emanuel Russi und Severin Cathry sowie die Realperin Nicole Simmen. In den Engeren Rat rückte Joel Regli aus Andermatt nach.

EWU verschlankt Führungsstruktur

Auch beim EW Ursern gab es einen Wechsel an der Spitze. Nach 26 Jahren als Verwaltungsrat und 24 Jahren als dessen Präsident demissionierte Herbert Danioth. Zu seinem Nachfolger wurde Markus Christen (Bild) bestimmt, der seit zwei Jahren als Vizepräsident im Verwaltungsrat tätig ist. An Stelle von Herbert Danioth und Hans Regli nehmen neu der Realper Erwin Nager und Daniel Gisler Einsitz im Verwaltungsrat. Im Rahmen der Talgemeinde kam Christen auch gleich zu seinem ersten Einsatz als VR-Vorsitzender. Er orientierte über das Organisationsreglement des EW Ursern: «Die Energiebranche ist von einer sehr hohen Dynamik geprägt.» Dieser Trend werde sich fortsetzen. «Insbesondere die vollständige Marktöffnung auch für Kleinbezüger, die für die nächsten Jahre geplant ist, wird alle Marktteilnehmer fordern.» Um fit für die Zukunft zu werden, habe man in den vergangenen Monaten einige Anpassungen in der Organisation vollzogen. «Die Führungsstruktur soll schlanker und die Entscheidungswege sollen kürzer werden. So haben wir eine Ebene gestrichen und eine Trennung vorgenommen zwischen strategischer und operativer Führung», erklärte Christen.

Nur geringer Anteil

Ein Kreditbegehren von 450000 Franken für die Sanierung der Waldstrasse Wannelen in Hospental wurde gutgeheissen. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn, der Kanton Uri, die Gemeinde Hospental und das VBS beteiligen sich, sodass der Korporation Ursern noch ein Anteil von 8437 Franken verbleibt. Da sie als Landeigentümerin die Bauherrschaft innehat, musste dieser Kredit der Talgemeinde zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die Jahresrechnung 2017 schloss mit einem Plus von 1718 Franken. Sie wurde genehmigt, wie auch das Budget 2018, das einen Reingewinn von 4450 Franken vorsieht. Genehmigt wurden auch der Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2017 (Überschuss 787493 Franken) des EW Ursern.

Die Korporation Ursern wird an der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 im kommenden September in Altdorf zusammen mit der Korporation Uri präsent sein. Für diesen Zweck ist ein Kredit von 25000 Franken gesprochen worden.

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