Befürworter der zweiten Röhre formieren sich

In Uri formieren sich die Befürworter des Baus einer zweiten Röhre für den Gotthard-Strassentunnel. FDP und SVP bilden die Basis des Komitees, das auch von einzelnen Exponenten der CVP und der Urner Wirtschaft unterstützt wird.

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FDP und SVP wollen die zweite Röhre. (Bild: Keystone)

FDP und SVP wollen die zweite Röhre. (Bild: Keystone)

Das Überparteiliche Komitee für eine sinnvolle Sanierung des Gotthard-Strassentunnels sei soeben gegründet worden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Es sehe sich primär als Vertretung und Sprachrohr jener Urner Interessengruppen und Einzelpersonen, die den Bau einer zweiten Röhre - unter Einhaltung des Alpenschutzartikels - befürworten. Das Komitee setzt sich zusammen aus der FDP und der SVP sowie deren Jungparteien. Angeschlossen haben sich laut Medienmitteilung unter anderen auch Ex-Ständerat Hansheiri Inderkum (CVP) und der frühere Nationalrat und FDP-Parteipräsident Franz Steinegger.

Erklärtes Ziel sei es, die für alle Beteiligten sinnvollste Lösung bei der Sanierung des Gotthard-Strassentunnels zu erreichen, schreibt das Komitee. Eine vollständige Schliessung des Tunnels während rund 900 Tagen hätte negative Auswirkungen für die Urner Wirtschaft. Deshalb spreche man sich für die vom Bundesrat vorgeschlagene zweite Röhre aus. Damit die zweite Röhre nicht zu einer verfassungswidrigen Kapazitätserhöhung des Strassenverkehrs am Gotthard führt, soll auch in Zukunft nur eine Fahrspur pro Richtung freigegeben werden.

sda