Begegnungszone soll Resort und Dorfkern verbinden

Hochkarätige Planer versuchen das Resort mit dem bestehenden Dorf zu verschmelzen. Dabei soll möglichst vieles grün bleiben.

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Das Gebiet rechts vom Bahnhof soll zur Begegnungszone werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Gebiet rechts vom Bahnhof soll zur Begegnungszone werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Im Norden von Andermatt entsteht das Tourismusresort von Samih Sawiris. Im Süden des Tals liegt das Dorf, an dessen Rand bereits das neue Luxushotel The Chedi im Rohbau thront und ein neuer Bahnhof geplant ist. Und dazwischen - zwischen dem Dorf und dem Resort - gibt es ein grosses, dreieckiges Areal, das bis vor kurzem dem Militär gehörte. «Deshalb machen wir uns erst jetzt Gedanken, wie wir das Gelände nutzen könnten», sagt Ihab Morgan, Planungsleiter der Sawiris-Firma Andermatt Swiss Alps. «Unser Ziel ist es, das Resort und das Dorf optimal zu verbinden.»

Dazu hat Andermatt Swiss Alps im Frühjahr einen anonymen Planungs- und Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 38 Planungsbüros aus der ganzen Welt nahmen teil. Alle Projekte sind noch bis am Samstag in einer Armeehalle hinter dem Bahnhof Andermatt öffentlich ausgestellt - die neun besten in Modellform. Eine Fachjury hat drei Projekte auserkoren, die weiterverfolgt werden.

Beim Wettbewerb hat sich herauskristallisiert: Es braucht keine weitere Siedlung, um das Resort und das bestehende Dorf optimal zu verbinden. Vielmehr soll nördlich des Bahnhofs eine Begegnungszone mit viel Grünfläche, Flaniermeilen und Dienstleistungsbetrieben entstehen.

Elias Bricker

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>