Bei der Urner Polizei sind fünf Notrufe eingegangen

Der Sturm Sabine hat Spuren hinterlassen. Der Brand nach einem Zwischenfall bei einer Hochspannungsleitung in Gurtnellen konnte gelöscht werden. Gemäss Polizei ist es zu keinen weiteren Bränden gekommen. 

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(pd/MZ) Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri hat rund fünf Notrufe im Zusammenhang mit dem aktuellen Sturmtief Sabine erhalten. Bei den Meldungen handelte es sich gemäss einer Mitteilung um umgestürzte Bäume oder Verkehrseinrichtungen, welche diverse Strassen im Kantonsgebiet kurzzeitig blockierten.

Am Montag war es in weiten Teilen des Kantons Uri zu einem Stromausfall gekommen. Die Beschädigung der Hochspannungsleitung in Gurtnellen verursachte einen Waldbrand, welcher durch die ausgerückten Feuerwehrleute sowie durch die Brandbekämpfung mit einem Löschhelikopter schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Um zirka 16.30 Uhr konnte der Brand vollständig gelöscht werden. Zwei Personen der Feuerwehr Gurtnellen waren während der Nacht vor Ort und haben Brandwache gehalten. Gemäss Polizeiangaben ist es zu keinen weiteren Bränden gekommen. Bei diesem Einsatz standen die Feuerwehr Gurtnellen mit rund 25 Mann, die Feuerwehr Wassen mit rund 15 Mann und die Feuerwehr Silenen mit rund 10 Mann im Einsatz.

Am Montag musste die Kantonsstrasse zwischen Gurtnellen und Wassen infolge umgestürzter Bäume gesperrt werden. Seit Dienstag, 11 Uhr, kann diese wieder befahren werden. Zurzeit sind folgende Bahnlinien unterbrochen: - Andermatt- Realp (Fahrleitungsstörung) - Autoverlad Andermatt – Sedrun (starker Wind) - Andermatt – Tschamut-Selva (starker Wind) Bei weiteren, grösseren Ereignissen im Zusammenhang mit dem Sturmtief wird eine erneute Mitteilung seitens der Kantonspolizei Uri folgen.