BERGSTEIGEN: Licht ruft Polizei auf den Plan

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind bei der Kantonspolizei Uri mehrere Meldungen von Leuten eingegangen, die am Gitschen ein Lichtsignal entdeckt hatten.

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Auf dem Rundweg bei Gitschenen, Uri. Diese Felsformation mit dem Loch und dem Felsen, der wie eine Burg aussieht, hat mich beeindruckt. (Bild: Regula Aeppli)

Auf dem Rundweg bei Gitschenen, Uri. Diese Felsformation mit dem Loch und dem Felsen, der wie eine Burg aussieht, hat mich beeindruckt. (Bild: Regula Aeppli)

Dies bestätigte Polizeisprecher Gusti Planzer. «Es ist keine Seltenheit, dass wir über Lichtsignale in den Bergen informiert werden», so Planzer. Auch in der entsprechenden Nacht habe man versucht, dem Signal auf den Grund zu gehen. «Wir haben uns telefonisch in der Gegend nach Auffälligkeiten erkundigt. Gleichzeitig haben wir das Signal genau beobachtet», führt Planzer aus. Mit dem Verursacher in Kontakt zu treten, sei nicht möglich gewesen. Aufgrund des andauernden und statischen Blinkens habe man ein Notsignal ausgeschlossen.

Effektiv ist es möglich, in den Bergen mittels eines Lichts auf seine Not aufmerksam zu machen. Das sogenannte «al­pine Notsignal» kann optisch oder akustisch abgesetzt werden. Während einer Minute wird es jeweils sechsmal abgegeben. Dann folgt eine Minute Pause, bevor es erneut sechsmal abgesetzt wird. Um anzuzeigen, dass das Signal angekommen ist, quittiert der Empfänger mit drei Signalstössen pro Minute, bevor eine Minute lang gewartet wird. (zf)