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Bericht zu Sportzentrum Ursern gefordert

Der Kanton Uri arbeitet an einer Lösung für ein Sportzentrum Ursern. Nun werden im Landrat konkrete Fragen zur künftigen Trägerschaft und zur Finanzierung gestellt.
Bruno Arnold
Auch Biathlon-Infrastrukturen könnten ein Bestandteil des geplanten Sportzentrums Ursern sein. (Bild: Urs Hanhart: 7. April 2016)

Auch Biathlon-Infrastrukturen könnten ein Bestandteil des geplanten Sportzentrums Ursern sein. (Bild: Urs Hanhart: 7. April 2016)

Der Erstfelder CV-Landrat Daniel Furrrer ersucht den Regierungsrat in einem Postulat, einen Bericht über die infrastrukturellen Aspekte eines künftigen Sportzentrums Ursern vorzulegen. Dieser soll insbesondere Antworten auf folgende Fragen beinhalten:

  • Ist das derzeitige infrastrukturelle Angebot für die (Leistungs-) Sportausübung im Urserntal nachfragegerecht beziehungsweise bestehen allenfalls Lücken und falls Ja, wo gibt es diese?
  • Besteht ein ausgewiesener Bedarf, dass der Kanton für erforderliche Investitionen in die Infrastruktur und den künftigen Betrieb des Sportzentrums Ursern finanzielle Mittel bereitstellen soll?
  • Reichen die bestehenden Gesetzesgrundlagen für eine wirksame Förderung des Sportzentrums Ursern aus oder sollte eine Gesetzesgrundlage geschaffen werden?

Arbeitsstellen in Abbaupläne einbezogen

«Bekanntlich haben sich die Hoffnungen auf eine baldige Realisation eines vom Bund finanzierten Schneesportzentrums in Andermatt nicht erfüllt», sagte Daniel Furrer bei der Begründung seines Vorstosses. Aufgrund eines Stabilisierungsprogramms des Bundes habe die Logistikbasis der Armee zudem die Arbeitsstellen des Armeesportstützpunkts Andermatt-Realp (ASSA) in ihre Abbaupläne einbezogen. Als Folge davon ist nun die Verantwortung für den Betrieb des Armeesportstützpunkts per 1. Januar 2018 von der Logistikbasis der Armee an das Bundesamt für Sport übergegangen. Diese Regelung gilt bis Ende 2021, danach muss eine neue Trägerschaft für den Weiterbestand des ASSA sorgen.

Mitte April hat der Regierungsrat orientiert, dass unter der Führung des Kantons und mit Einbezug aller Beteiligten unter dem Namen Sportzentrum Ursern an einer solchen Lösung gearbeitet werde. Ziel sei es, dass ab dem Jahr 2022 eine neue Trägerschaft eigenständig und selbsttragend den bisherigen Betrieb des ASSA führen und sich im Rahmen einer gezielten und nachhaltigen Entwicklung auf dem Markt behaupten könne. «Dazu stehen rund 100'000 Franken zur Verfügung», sagte Furrer. «Diese Mittel reichen vermutlich aus, um die neue Trägerschaft zu bilden und eine geordnete Überführung zu realisieren», so der Postulant. «Für allfällige Investitionen in die Infrastruktur sind jedoch bis dato keine finanziellen Mittel eingeplant oder verfügbar. Offen ist zudem, ob und in welcher Form sich der Kanton künftig am Betrieb eines Sportzentrums Ursern beteiligen soll.»

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