BERUFSBILDUNG: Fast alle Urner Schulabgänger sind versorgt

Urner Schulabgänger erhalten offenbar ohne grössere Probleme eine Lehrstelle. 70 Prozent gaben in einer Umfrage an, es sei einfach gewesen, einen entsprechenden Platz zu finden, teilte die Bildungsdirektion am Freitag mit.

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Mehr als zwei Drittel der Schulabgänger absolvieren eine berufliche Grundbildung. (Bild: Archiv Neue LZ)

Mehr als zwei Drittel der Schulabgänger absolvieren eine berufliche Grundbildung. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Ausbildungsbereitschaft der Urner Wirtschaft sei nach wie vor sehr hoch, heisst es in der Mitteilung. Der Anteil der Jugendlichen, die den direkten Einstieg in die Berufsbildung schaffen würden, sei bedeutend grösser als in den meisten anderen Kantonen.

Die Zahl der Schulabgänger ist im Kanton Uri innerhalb von fünf Jahren um 10 Prozent zurückgegangen. Es gebe Branchen, für die es zunehmend schwieriger werde, Lehrlinge zu finden, schreibt das Bildungsdepartement.

Für schwächere Schulabgänger ist es aber ebenfalls schwierig, in eine drei- oder vierjährige Lehre einzusteigen. Das Bildungsdepartement schlägt vor, die zweijährige Attestbildung zu fördern, die nur gerade von vier Prozent der Schulabgänger gewählt werde. Im Anschluss an eine solche Bildung würden viele den Übergang in eine drei- oder vierjährige Lehre schaffen.

Insgesamt haben 98 Prozent der Urner Jugendlichen eine Anschlusslösung an die obligatorische Schulzeit. 68 Prozent machen eine berufliche Grundbildung, 20 Prozent eine weiterführende Schule. 10 Prozent wählten ein Brückenangebot oder eine Zwischenlösung.

Nur acht Jugendliche (2 Prozent) wussten zum Zeitpunkt der Umfrage kurz vor Ende des Schuljahres noch nicht, was sie nach dem Sommer tun könnten. Die meisten hätten aber noch Bewerbungen offen gehabt, schreibt die Bildungsdirektion.

(sda)