Besitzer reichen Beschwerde ein

Die Besitzer von Zweitwohnungen im Urserntal planen rechtliche Schritte gegen die neuen Gebühren. Sie fordern, dass das Reglement sistiert werden soll.

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Zweitwohnungen in Andermatt sollen teurer werden: Am Freitag haben die Besitzer konkrete Beschlüsse gefasst. (Bild: Bruno Arnold/Neue UZ)

Zweitwohnungen in Andermatt sollen teurer werden: Am Freitag haben die Besitzer konkrete Beschlüsse gefasst. (Bild: Bruno Arnold/Neue UZ)

Wer im Urserntal eine Ferienwohnung besitzt, der bezahlte bis vor kurzem pro Übernachtung eine Kurtaxenpauschale. Nun haben die Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp ein neues Tourismusreglement genehmigt.

Zweitwohnungsbesitzer werden künftig jährliche Abgaben von 20 Franken pro m2 zu entrichten haben. Für den Eigentümer einer 90 m2 grossen Wohnung mit vier Betten heisst das: Statt wie bisher rund 140 Franken zahlt er neu 1800 Franken. Zum Vergleich: In Zermatt wird ein Wohnungsbesitzer mit 215 Franken, in St. Moritz mit 800 Franken zur Kasse gebeten.

Die rund 230 im Verein Interessengemeinschaft Zweitwohnungs-Eigentümer Urserental zusammengeschlossenen Feriengäste wollen dies nicht akzeptieren. Sie haben bereits vor einigen Wochen beim Urner Regierungsrat eine Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Die Forderung: Das Reglement sei zu sistieren.

Bruno Arnold/ks

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