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BESTATTUNGEN: Uri soll kein kantonales Gesetz für Bestattungen schaffen

Im Kanton Uri ist für das Bestattungswesen kein neues Gesetz auf kantonaler Ebene nötig. Dieser Meinung sind die Regierung sowie 19 der 20 Gemeinden. Zu Unklarheiten beim Vollzug von Bestattungen will der Kanton ein Merkblatt schaffen.
Symbolbild Manuela Jans-Koch

Symbolbild Manuela Jans-Koch

Landrat Andreas Bilger (CVP) forderte in einem Vorstoss klarere Regeln etwa im Umgang mit Bestattungskosten in Fällen, in denen eine Person mittellos stirbt. Zudem regte er an, in einem kantonalen Gesetz das Ausstreuen der Asche in der freien Natur, die Leichenschauen und Einsargungen zu regeln.

Die Regierung will die allfällig offenen Fragen nun pragmatisch klären, wie sie in einem am Freitag veröffentlichten Bericht zu Bilgers Postulat schreibt. Sie schlägt eine Vollzugshilfe für die Gemeinden in Form eines Merkblatts vor. Gestützt auf die Umfrage bei den Gemeinden und mit Blick auf die Gemeindeautonomie erachte es der Regierungsrat nicht als angezeigt, auf kantonaler Ebene eine gesetzliche Grundlage für das Bestattungswesen zu schaffen.

Zu den Bestattungskosten hält die Regierung in ihrem Bericht fest, dass diese vom Bundesgericht als Nachlasskosten angesehen würden, für welche die Erben hafteten. Werde eine Erbschaft jedoch von allen Erben ausgeschlagen, seien die Bestattungskosten letztlich von der Gemeinde zu tragen. Zu den Bestattungskosten zählten auch Kreuze, Grabschmuck oder andere Grabmäler, wenn sie der Ortsgebrauch oder Reglemente verlangten. (sda)

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