Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Beteiligung am Kraftwerk ist vom Tisch

Die positiven Zahlen für das vergangene Jahr wurden an der Gemeindeversammlung Attinghausen klar gutgeheissen. Mehr zu reden gaben die Orientierungen zur Nutzung der Wasserkraft und zum Grossprojekt der Sanierung des Sportplatzes Allmend.
Markus Zwyssig
Der Sportplatz Allmend wird viel genutzt – zurzeit für das kantonale Schwingfest. (Bild: Florian Arnold (Attinghausen, 29. Mai 2018))

Der Sportplatz Allmend wird viel genutzt – zurzeit für das kantonale Schwingfest. (Bild: Florian Arnold (Attinghausen, 29. Mai 2018))

Für Diskussionen sorgte an der Gemeindeversammlung die Frage, ob sich Attinghausen am geplanten Wasserkraftwerk am Palanggenbach beteiligen soll. In Seedorf wird am 10. Juni über das Thema abgestimmt. Der Gemeinderat Attinghausen habe eine Beteiligung ebenfalls geprüft, sagte Gemeindepräsident Karl Imholz. Dabei sei man zum Schluss gekommen, dass dies zu riskant sei. Zudem sei die Zeit für eine detaillierte Prüfung der Angelegenheit zu knapp bemessen gewesen. Attinghausen wird von angedachten Investitionen von 240000 Franken (5 Prozent) absehen und beim Kraftwerkprojekt nicht mitmachen.

Karl Imholz informierte über die geplanten Massnahmen zum Hochwasserschutz am Palanggenbach. Diesbezüglich sei man mit dem Kanton, der Korporation und der Gemeinde Seedorf am Verhandeln. Mit dem Projekt verbunden wird die Palanggenbachbrücke neu gebaut. Bei Kraftwerkbau und den Arbeiten zum Hochwasserschutz schreibt der Bund Ersatzmassnahmen vor. Imholz versicherte auf die Frage eines besorgten Bürgers, dass man das Beste für Attinghausen herausholen wolle.

Der Sportplatz soll umfassend saniert werden

Ein Grossprojekt wird die Sanierung des Sportplatzes Allmend. Dieser befindet sich in einem schlechten Zustand. Eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung und Erneuerung wurde in Auftrag gegeben. Nun findet eine Vernehmlassung bei Behörden, Parteien und Vereinen statt. Im April gab es einen Informationsabend. Die genauen Zahlen für die Sanierung sind zurzeit noch nicht bekannt. Über das Grossprojekt abgestimmt werden soll voraussichtlich am Sonntag, 25. November.

Im Gemeinderat zeichnet sich ein Wechsel ab. Gemeindepräsident Karl Imholz hat auf Ende Jahr seine Demission eingereicht. Die Nachfolgeregelung ist intern aufgegleist und die Parteien sind informiert. Auf 1. 1. 2019 wird ein neues Gemeinderatsmitglied gesucht. Dieses wird in Attinghausen in Stiller Wahl bestimmt.

Verabschiedet wurden an der Gemeindeversammlung das Hauswartpaar Hans und Maria Briker. Sie haben 32 Jahre lang das Schulhaus gereinigt. Nun gehen sie in Pension. Die Nachfolge als Hauswart tritt Daniel Tresch an. Als Gemeindearbeiter wird Marco Zgraggen in einem 60-Prozent-Pensum angestellt.

Die Attinghauser sagten deutlich Ja zu einer Änderung des Nutzungsplans. Dies betrifft den Steinbruch Gasperini. Im Bereich der Felsnase zwischen dem Steinbruch der Gasperini AG und der Deponie Zaku kam es in den vergangenen Jahren zu mehreren Felsabbrüchen. Diese beeinträchtigen die Arbeitssicherheit in den Betrieben unterhalb des Steinbruchs wesentlich. Die Hartsteinwerk Gasperini AG und die Zaku AG haben ein Projekt ausgearbeitet. Dazu ist eine Anpassung des Nutzungsplanes notwendig. Durch die Einzonung können die notwendigen Sicherungsmassnahmen vorgenommen und die Arbeitssicherheit gewährleistet werden. Die Attinghauser haben einer Anpassung des Nutzungsplans klar zugestimmt.

Gutgeheissen wurden die Rechnungen 2017 der Einwohnergemeinde und der Wasserversorgung. Die Rechnung 2017 der Einwohnergemeinde schliesst bei einem Aufwand von 4,476 Millionen Franken und einem Ertrag von 4,699 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 223000 Franken ab. Budgetiert war ein Gewinn von 5800 Franken. Die Rechnung der Wasserversorgung in Attinghausen weist einen Mehrertrag von 26604 Franken aus.

Gändlistrasse kann asphaltiert werden

Der vom Gemeinderat beantragte Zusatzkredit von 25000 Franken für die Sanierung der Gändlistrasse wurde klar gutgeheissen. Im oberen Bereich der Gändlistrasse soll ein Teilstück der Strasse, welches zurzeit aus Kiesbelag besteht, asphaltiert werden. Diese Verbesserung soll eine längere, unterhaltsarme Lebensdauer des betroffenen Streckenabschnitts garantieren. Fertiggestellt wird in absehbarer Zeit auch die Sanierung der Kummetstrasse. Weil diese demnächst vollständig gesperrt werden muss, wird der Verkehr entsprechend umgeleitet.

Die Attinghauser stimmten dem Schlussbericht und der Abrechnung der Sanierungen Freiherrenstrasse und Hochweg zu. Die Kreditrahmen von 230000 Franken für die Freiherrenstrasse und 200000 Franken für den Hochweg mussten nicht vollständig ausgeschöpft werden. Die beiden Strassen wurden in der zweiten Jahreshälfte 2017 saniert und baulich optimiert. Durch Landerwerbe konnten die Strassen verbreitert, die Signalisationen überarbeitet und die Sicherheit verbessert werden.

Die Delegierten für die Kreisschule Seedorf wurden für die Amtsdauer 2019/20 in globo wieder gewählt. Es sind dies: Alois Zurfluh, Edwin Maissen, Ivo Gisler, Patrick Camenzind und Markus Zurfluh.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.