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BIATHLON: Spagat zwischen Lehrabschluss und Sport

Der 19-jährige Andermatter Elias Kägi hat sich als C-Kader-Athlet von Swiss-Ski dem Spitzensport verschrieben. Im Frühling 2018 steht mit dem Lehrabschluss ein beruflicher Meilenstein an.
Elias Kägi beim Leonteq-Cup-Rennen in Realp. (Bild: Monika Kägi (3. Dezember 2017))

Elias Kägi beim Leonteq-Cup-Rennen in Realp. (Bild: Monika Kägi (3. Dezember 2017))

Roland Bösch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Für die Zentralschweizer Delegation war am letzten Wochenende im Biathlonstadion von Hochfilzen Hühnerhautstimmung angesagt. In der Arena der letztjährigen WM fanden zwei Alpencup-Rennen statt. Es handelte sich um Vergleichswettkämpfe des Nachwuchses aus Deutschland, Österreich, Slowenien und der Schweiz.

Besonders gute Erinnerungen an diese internationale Wettkampfserie hat der Andermatter Elias Kägi. Der 19-Jährige konnte im letzten Winter in Bormio (ITA) einen solchen Wettkampf für sich entscheiden. Als 15. am Samstag im Einzelrennen über 15 Kilometer und 20. am Sonntag im Sprint über 10 Kilometer konnte Kägi nicht ganz an diesen Grosserfolg anknüpfen. Die Formkurve zeigt insbesondere läuferisch aber nach oben. «Zu Beginn der Saison ging in der Loipe gar nichts», erklärte Kägi und sucht nach möglichen Gründen: «Im Vergleich zu den gleichalt­rigen Kollegen ist mit rund 520 Jahresstunden mein Trainingsaufwand noch zu tief.»

Diese Differenz in der An- zahl der Trainingsstunden kommt nicht von ungefähr. Der Athlet des Skiclubs Gotthard-Andermatt befindet sich im vierten Lehrjahr als Polymechaniker. Im Mai und Juni 2018 stehen für Kägi die Lehrabschlussprüfungen an. «Zwischendurch ist es ein Spagat, Lehrabschluss und Spitzensport unter einen Hut zu bringen. Zum Glück kann ich mit der Matterhorn-Gotthardbahn auf einen rücksichtsvollen Lehrbetrieb zählen.» Ein Vorteil für Elias Kägi sind sicherlich die idealen Trainingsbedingungen sozusagen vor der Haustüre. Die Biathlon-Arena Realp und die dazugehörige Nachtloipe ermöglichen es, nach der Arbeit Trainingseinheiten zu absolvieren.

Im Sommer setzt er voll auf Spitzensport

Der aufgestellte C-Kader-Athlet lässt sich aufgrund der eher bescheidenen Leistungen in der bisherigen Saison nicht aus der Ruhe bringen: «Ich befinde mich in einem Übergangsjahr. Die Ausbildung und der Lehrabschluss nehmen noch einen wichtigen Platz ein, bevor ich mich im Sommer 2018 voll und ganz auf den Sport konzentrieren kann.» Kägi setzt aber dennoch alles daran, den Kaderstatus von Swiss-Ski halten zu können. Denn die Lust an der Kombination aus Ausdauer und Präzision ist nach wie vor gross. Alpencup-Rennen wie in Hochfilzen tragen positiv dazu bei: «In diesem Stadion Weltcup-Rennen zu bestreiten, muss schon sehr eindrücklich sein. So etwas möchte ich auch einmal erleben.»

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