BIENENFREUNDE: Die Imker beklagen grosse Verluste

221 Bienenvölker haben in Uri nicht überlebt. Der lange Winter, die einseitige Ökostruktur und das kurze Varroa-Behandlungsfenster setzten den Tieren stark zu.

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Sepp Christen und Patrik Hugener kontrollieren den Zustand eines Bienenvolkers. (Bild Hans Gisler/Neue UZ)

Sepp Christen und Patrik Hugener kontrollieren den Zustand eines Bienenvolkers. (Bild Hans Gisler/Neue UZ)

Obwohl der Kanton Uri bis anhin von der Sauerbrut verschont wurde und im vergangenen Jahr kein Fall dieser heimtückischen Brutkrankheit aufgetreten ist, mussten die Imker doch grössere Verluste an Bienenvölkern hinnehmen. Von den rund 1500 Bienenvölker im Kanton Uri überlebten rund 221 Völker den Winter nicht. Da das vergangene Jahr vor allem in der Honigernte im Talboden schlecht war, mussten die Völker eher schwächer eingewintert werden. Der sehr lange Winter und das sehr kurze Varroa-Behandlungsfenster setzten den Bienenvölkern sicher zu. Vor allem sind die langen Trachtpausen und die einseitige Ökostruktur im Urner Talboden der Bienenhaltung sicher nicht förderlich.

Die Urner Imker werden jetzt alles daran setzen, die Verluste wieder aufzufangen. Denn Imker sind nicht nur Honigproduzenten, sondern Bienenhalter und Züchter, die die Population der Honigbienen aufrecht erhalten.

Hans Gisler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.