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Biertag lockt viele Gerstensaft-Liebhaber an

Am ersten Urner Biertag konnten zwei Dutzend Gerstensaftsorten aus heimischer Braukunst degustiert werden. Das lockte zahlreiche interessierte Besucher an.
Im Zeughaus in Altdorf kamen am Samstag die Bierliebhaber voll auf ihre Kosten. (Bild: Urs Hanhart, 18. Mai 2019)

Im Zeughaus in Altdorf kamen am Samstag die Bierliebhaber voll auf ihre Kosten. (Bild: Urs Hanhart, 18. Mai 2019)

Im Parterre des Zeughauses in Altdorf drehte sich am Samstag alles um das berühmte Getränk mit der Schaumkrone. Bereits am späteren Nachmittag war die Räumlichkeit schon so gut wie voll. Man wähnte sich zuweilen schon fast an einem vorgezogenen kleinen Oktoberfest, denn unter den Besuchern befanden sich auffallend viele Lederhosenträger.

Der Sinn und Zweck dieses Events war nicht das Feiern, sondern ein ganz anderer, wie Initiant und Mitorganisator Koni Scheuber erklärte: «Wir wollen mit diesem Biertag den einheimischen Brauern eine Plattform bieten. Unser Ziel ist es, die grosse Vielfalt an Bieren, die es im Kanton Uri gibt, zu zeigen.» Neben den verschiedenen Sorten der Kleinbrauerei Stiär Biär konnten bei dieser Premiere auch die Angebote von «Bier Uri», «Anderthaler» und «Boge» probiert werden.

Viele positive Feedbacks erhalten

Vom Interesse an dieser Erstauflage zeigte sich Scheuber recht angetan. Sein Zwischenfazit am späteren Nachmittag: «Mit der bisherigen Besucherzahl können wir sehr zufrieden sein. Und wir gehen davon aus, dass der Aufmarsch am Abend noch deutlich anziehen wird. Was mich besonders freut, sind die vielen positiven Feedbacks, die ich erhalten habe.» Die Bierliebhaber würden einen solchen Anlass offensichtlich sehr schätzen. Wer alle Biersorten degustieren wollte, brauchte einen langen Atem beziehungsweise musste nebst einem speziellen Urner Bierglas sehr viele Jetons kaufen. Die vier vertretenen Brauereien boten nicht weniger als 24 verschiedene Gerstensaft-Varianten an.

Unter den Besuchern befand sich auch Regierungsrat Urs Janett. Der Finanzdirektor zeigte sich begeistert, sagte er doch: «Einen solchen Event hätte man schon lange auf die Beine stellen sollen. Toll, dass diese Lücke nun geschlossen worden ist.» Es sei sehr interessant, wie viele völlig unterschiedliche Bierarten probiert werden können, und etliche davon würden ganz gut schmecken. Vor allem die kleinen Chargenbrauer hätten zum Teil sehr innovative Ideen, indem sie beispielsweise Zitrusfrüchte oder Pfefferminze verwendeten. «Bier ist ein Getränk, das die Leute miteinander verbindet. Das sieht man hier wieder», so Janett. «In unserem Kanton kennt man vor allem Eichhof und Stiär Biär. Die ganz kleinen Brauereien im Urnerland sind aber kaum bekannt. Das wollte ich ändern.»

Erneute Durchführung des Biertages ist denkbar

Für Koni Scheuber sei das der Anstoss gewesen, eine solche Plattform auf die Beine zu stellen, verriet er. Mit Urs Wagner, dem Geschäftsführer von Stiär Biär, fand er einen Gleichgesinnten und konnte das Projekt verfeinern. Wagner sieht in den anderen Urner Bierbrauern nicht eine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung. Er findet es wichtig, dass die Konsumenten wissen, wie gross die Palette an Bieren im Urnerland ist und hofft, dass sie dies schätzen und entsprechend nutzen.

Ob es nach der Premiere noch weitere Auflagen des Urner Biertages geben wird, konnte Scheuber noch nicht sagen. Zuerst müsse die Feuertaufe ausgewertet werden.

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