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BIKE: Walker holt Sieg im Engadin

Am Engadin Bike Giro zeigte die Urnerin Nadia ­Walker erneut beste Klasse: Wiederum sicherte sie sich den Sieg. Urner gewannen auch in den Fun-Kategorien.
Renato Aschwanden
Gute Urner Leistungen: Nadia Walker, Patrick Jauch (links) und Patrick Tresch. (Bild: PD)

Gute Urner Leistungen: Nadia Walker, Patrick Jauch (links) und Patrick Tresch. (Bild: PD)

Renato Aschwanden

Die Urner Bikerin Nadia Walker fährt zurzeit der Konkurrenz davon. Zusammen mit einigen Urner Bikerinnen und Bikern nahm sie am vergangenen Wochenende am Bike Giro Engadin teil, einem dreitägigen Etappenrennen. Insgesamt massen sich rund 400 Mountainbiker am erstmals durchgeführten Giro. Dabei mussten 150 Kilometer und 5400 Höhenmeter bewältigt werden.

Die erste Etappe wurde als Prolog durchgeführt. Auf zehn Kilometern waren 800 Meter zu bewältigen. Die schnellsten Fahrer benötigten dazu nur gerade 36 Minuten. Patrick Jauch realisierte mit 38:41 die achtschnellste Zeit. Bei den Damen fuhr Nadia Walker mit 46:45 die Bestzeit. Für diese Leistungen durften sich Nadia Walker und Patrick Jauch das Leadertrikot überstreifen.

Strecke verlangte alles ab

Das Streckenprofil des zweiten Rennens war um einiges happiger. Auf einer Distanz von 74 Kilometern mussten 2400 Höhenmeter absolviert werden. Von Silvaplana ging es Richtung St. Moritz. Nach einer Zusatzschleife Richtung Berninapass begann die eigentliche Steigung am Fusse des Piz Nair. Die Steigung verlangte den Fahrern alles ab. Zum Teil musste das Bike sogar geschoben werden. Der Profibiker Karl Platt legt die Strecke in 3:34 Stunden zurück. Bei den Damen war die Tagesschnellste wieder­um Nadia Walker. Mit einer Zeit von 4:22 Stunden nahm sie ihrer Konkurrenz mehr als 5 Minuten ab. Das Leadertrikot konnte sie verteidigen. Dies gelang auch Patrick Jauch.

Die Schlussetappe führte über 72 Kilometer und 2100 Höhenmeter. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr man von Silvaplana Richtung Maloja und wieder zurück. Dieser Streckenabschnitt war gespickt mit kurzen steilen Aufstiegen. Zurück in Silvaplana, führte das Rennen die Fahrer ein letztes Mal hinauf zur Corviglia. Elitefahrerin Nadia Walker konnte ihre Leaderposition in beeindruckender Manier verteidigen. Den Aufstieg zur Corviglia nahm sie als Führende mit einem Vorsprung von rund zwei Minuten in Angriff. Diesen Vorsprung konnte sie bis ins Ziel sogar noch auf vier Minuten ausbauen.

Gemischte Gefühle

«Ich konnte im Engadin eine weitere sehr gute Leistung abliefern», sagte Nadia Walker nach dem Rennen. Allerdings sei sie mit gemischten Gefühlen angereist – denn sie hatte noch die Strapazen des vorangegangenen Wochenendes in den Knochen. «Ich hatte mir einen Klassierung zwischen Rang drei und fünf fürs Gesamtklassement vorgenommen», so Walker. «Ich wusste, dass ich gut in Form bin, aber dass ich eine solche ausserordentliche Leistung abrufen könnte, hätte ich mir wohl selber nicht erträumt.»

An den drei Tagen habe sie sich sehr gut gefühlt. «Ich konnte jeweils von Beginn weg das Tempodiktat übernehmen und meine Konkurrentinnen distanzieren.» Schliesslich gewann Walker alle drei Prüfungen relativ souverän und ergatterte sich somit das Leadertrikot. Damit hatte Walker auch erstmals die beiden Topathletinnen Landtwing und Elferink bezwungen – und das gleich dreimal in Folge. «Ich bin sehr glücklich, zufrieden und stolz mit meiner Leistung», so Walker. Nun gönne sie sich eine kurze Marathon-Pause und werde sich mit ein bis zwei regionalen Rennen und einem weiteren harten Trainingsblock auf die grossen Marathons im August und September vorbereiten.

Patrick Jauch konnte seine Leaderposition in der Herren-Fun-3-Kategorie ebenfalls verteidigen. Einen wahren Schlussspurt auf der Schlussetappe legte Patrick Tresch hin. Mit einer Zeit von 3:17 Stunden machte er auf seine Konkurrenz in der Herren-Fun-2-Kategorie rund fünf Minuten gut. Somit konnte er in dieser Kategorie noch den Gesamtsieg erkämpfen.

Aus der Rangliste

Damen Overall: 1. Nadia Walker (Bikewelt Gisler/Radsport Altdorf) 8.57.18; 2. Hielke Elferink 9.07.37; 3. Milena Landtwing 9.20.49; ferner 19. Manuela Tresch (3. Damen-Fun-2-Kategorie); 36. Sonja Gisler.

Herren Overall: 1. Karl Platt 7.14.18; 2. Hans­ueli Stauffer 7.18.04; 3. Jeremy Hugenin 7.24.33; ferner 14. Patrick Jauch (1. Herren-Fun-3-Kategorie); 17. Patrick Tresch (1. Herren-Fun-2- Kategorie); 51. Markus Lussmann; 80. Martin Gisler; 270. Richi Aschwanden.

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