Biker-Rennserie
Erster Rennabend mit ausserkantonaler Beteiligung

Im Plattischachen in Amsteg begann die Urner Biker-Rennserie um den Energie-Uri-Cup 2021. In fast allen Kategorien hatten bereits rennerprobte Fahrerinnen und Fahrer der IG Radsport Uri die Nase vorn.

Josef Mulle
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Der Energie-Uri-Cup 2021 ist lanciert.

Der Energie-Uri-Cup 2021 ist lanciert.

Bild: Josef Mulle (Amsteg, 19. Mai 2021)

Aufgrund der Coronapandemie musste im vergangenen Jahr auf die Abendrennen des damaligen EWA-Cup, der Urner Nachwuchsrennserie ausgetragen im Plattischachen, verzichtet werden. Auch in diesem Jahr war ungewiss, ob die beliebte Radsportveranstaltung, die auch immer viel Publikum anzulocken vermochte, gestartet werden könnte. Der SRB Uri, mit Petra Herger und Markus Inderbitzin an der Spitze erhielt schliesslich die Bewilligung der kantonalen Behörden, die Abendrennen unter Einhaltung eines entsprechenden Schutzkonzepts durchzuführen. Die einschneidendste Verfügung dabei: Besucher sind nicht zugelassen, und auch der Betrieb einer Festwirtschaft ist verboten. «Selbstverständlich werden wir dem Schutzkonzept Folge leisten, sind aber froh, dass wir der jungen Radsportbegeisterten Jugend die Möglichkeit bieten können, Rennen zu fahren», so Petra Herger, Präsidentin der Wettbewerbskommission des SRB Uri. Dass überall bei der Jugend das Rennfieber ausgebrochen ist, bestätigt die Tatsache, dass der SRB Uri von zwei ausserkantonalen Vereinen um eine Teilnahme bei den Urner Abendrennen angefragt wurde. So waren vom RV Einsiedeln und VC Baar/Zug etliche Jugendliche im Plattischachen am Start.

Marco Bissig dominiert die Hauptkategorie

Als erste Veranstaltung im Rahmen des Energie-Uri-Cup 2021 stand ein Bikerennen auf dem Programm, das trotz vorhergehenden Regenfällen auf einem fair ausgesteckten und gut befahrbarem Terrain abgewickelt werden konnte. Die Rennen der verschiedenen Kategorien wurden trotz fehlendem Publikum vom versierten Speaker Geni Wipfli sachkundig und kompetent begleitet.

Elena Frei ist eine Klasse für sich.

Elena Frei ist eine Klasse für sich.

Bild: Josef Mulle (Amsteg, 19. Mai 2021)

In den untersten Schülerkategorien zierten einige neue Namen die Spitzen der Rangliste, während ab Kategorie U15 aufwärts doch mehrheitlich bekannte Namen die Podestplätze belegten. In der Kategorie U15 die acht Runden zu fahren hatten, dominierten Augusto Restivo und Elena Frei, beide VMC Erstfeld, die Szenerie, wobei sich das Allround-Talent Elena Frei von ihrem männlichen Kollegen nur um 3 Sekunden geschlagen geben musste.

Marco Bissig holt den Sieg in der Hauptkategorie

Marco Bissig holt den Sieg in der Hauptkategorie

Bild: Josef Mulle (Amsteg, 19. Mai 2021)

Vom Hauptfeld, zusammengesetzt aus den Kategorien der älteren Jahrgänge, wurden zwölf grosse Runden gefordert. Früh setzte sich Marco Bissig, VMC Silenen, an die Spitze, die er bis zum Rennende verteidigte, und vor Fabian Imholz, VMC Erstfeld, und Roman Zberg, VMC Silenen, als erster Sieger ausgerufen werden konnte. Vermisst wurden die Urner Weltcupfahrerinnen und die Fahrer, die teils durch Ortsabwesenheit oder übergeordnete Einsätze den Abendrennen fernbleiben mussten.