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BILDUNG: 30 neue Lehrer starten im Kanton Uri ins Schuljahr

Am Dienstag sind im Kanton Uri 30 neue Lehrerinnen und Lehrer ihre Stelle an der Volksschule angetreten. Junglehrerberater Walter Wipfli erklärt, was die Herausforderungen sind und welche Fragen junge Lehrer haben.
30 neue Lehrer im Kanton Uri erlebten am 10. August einen Berufseinführungs-Nachmittag. (Bild PD)

30 neue Lehrer im Kanton Uri erlebten am 10. August einen Berufseinführungs-Nachmittag. (Bild PD)

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am (heutigen) Dienstag haben 30 neue Lehrpersonen im Kanton Uri ihre Stelle an der Volksschule angetreten. 14 Lehrpersonen haben frisch die Ausbildung an einer pädagogischen Hochschule abgeschlossen. Sie treten somit ihre erste Stelle als Lehrperson an. 16 Lehrpersonen sind Wiedereinsteiger oder Lehrpersonen, die neu im Kanton Uri ihre Arbeit aufnehmen.

Walter Wipfli ist seit sechs Jahren Junglehrerberater auf der Primarstufe. Er unterrichtet an der Primarschule in Attinghausen.

Walter Wipfli, Sie treffen die jungen Lehrer sechs Mal pro Jahr. Was wird an diesen Sitzungen besprochen?
Wipfli:
Wir richten die Themen auf die Chronologie des Schuljahres aus. So treffen wir uns bereits vor den Sommerferien: Die Junglehrpersonen erhalten von uns Tipps für die Jahresplanung. Es wird eine Checkliste abgegeben, damit nichts vergessen geht und damit alle Kontakte rechtzeitig geknüpft werden können. Dies schafft eine gute Voraussetzung für einen reibungslosen Schulstart. Beim zweiten Treffen steht der erste Elternabend im Zentrum. Bei der dritten Zusammenkunft sind die bevorstehenden Elterngespräche, die ganzheitliche Beurteilung und das Erstellen der Zeugnisse im Fokus. Bei den weiteren Beratungen werden Themen wie Planung einer Schulverlegung, einer sicheren Schulreise/Exkursion usw. behandelt.

Wie wird auf die aktuellen Herausforderungen der Junglehrpersonen eingegangen?
Wipfli:
Aktuelle Themen der Junglehrpersonen haben bei jeder Zusammenkunft Vorrang. Es ist wichtig, dass sie Unsicherheiten und auftretende Probleme in die Beratung einbringen können. Weiter wird jede Junglehrperson ein bis zweimal von uns Junglehrerberater/innen im Unterricht besucht. Das anschliessende Gespräch ist eine gute Gelegenheit, auf konkrete Fragen einzugehen. Dies wird von den Junglehrpersonen sehr geschätzt. Weiter kann sich die Junglehrperson nach Bedarf zusätzlich an die Berater wenden.

Mit welchen Fragen kommen die jungen Lehrpersonen in die Beratung?
Wipfli:
Die Fragen sind unterschiedlich. Sie stehen in Zusammenhang mit der konkreten Klasse und dem jeweiligen Umfeld. Oft sind es Unsicherheiten bei disziplinarischen Schwierigkeiten, Akzeptanz im Team und bei den Eltern als Junglehrperson und die volle Verantwortung als Klassenlehrperson im Unterschied zu einem Praktikum. Weitere Diskussionsthemen sind das Erstellen von Lernzielen/Lernkontrollen, sprich Prüfungen, angemessene und sinnvolle Hausaufgaben usw.

Was gefällt Ihnen an der Arbeit als Junglehrerberater?
Wipfli:
Als Lehrer bin ich gewohnt, junge Menschen in verschiedenen Bereichen zu unterstützen. Ich gebe gerne meine Erfahrungen und Unterlagen der letzten dreissig Jahre den Junglehrpersonen weiter. Ich bin am Puls der Ausbildung und kann auch von den Junglehrpersonen in verschiedenen Bereichen profitieren. Beispielsweise im Bereich der modernen Kommunikationsmittel. Die Arbeit macht grossen Spass. Ausserdem übe ich meine Funktion zusammen mit Orlando Huber, Primarlehrer in Altdorf, aus, was für mich eine grosse Bereicherung ist.

red

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