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BILDUNG: 35 Lehrer erleben zum Schulbeginn eine Premiere

Die Urner Schulleiter hatten insgesamt 74 Lehrerstellen neu zu besetzen. 35 der neu eingestellten Lehrer unterrichten zum ersten Mal im Kanton Uri.
Philipp Zurfluh
Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg richtete das Wort an die neu eingestellten Lehrer im Kanton Uri. (Bild: PD (16. August 2017))

Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg richtete das Wort an die neu eingestellten Lehrer im Kanton Uri. (Bild: PD (16. August 2017))

Philipp Zurfluh

philipp.zurfluh@urnerzeitung.ch

Das Amt für Volksschulen lädt die neu eingestellten Lehrer jeweils zum kantonalen Berufsein-führungsnachmittag ein. Heuer fiel dieser Nachmittag auf den vergangenen Mittwoch. Die Mitarbeiter des Amts für Volksschulen informierten die Teilnehmer über die Bildungslandschaft im Kanton Uri, den Berufsauftrag der Lehrer, kantonale Anlaufstellen und Abläufe sowie über laufende Projekte im Urner Bildungswesen.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem Apéro, der den neuen Lehrern die Gelegenheit bot, sich sowohl untereinander als auch mit den Mitarbeitern des Amts für Volksschulen auszutauschen.

Schwierige Suche nach schulischen Heilpädagogen

Insgesamt waren an den Urner Schulen heuer rund 2800 Stellenprozente neu zu besetzen. Konkret eingestellt wurden 74 Lehrer – 8 im Kindergarten, 42 in der Primarschule, 24 auf der Oberstufe. 35 von ihnen arbeiten mit Beginn des neuen Schuljahrs zum ersten Mal im Kanton Uri. Im Kindergarten und in der Primarschule gestaltete sich die Stellenbesetzung laut den Aussagen der Schulleiter relativ einfach. Schwieriger war es auf der Oberstufe und bei den Schulischen Heilpädagogen (SHP). So war bis zum 30. Juni bezeichnenderweise nur noch eine Stelle nicht besetzt: diejenige eines SHP auf der Oberstufe. Inzwischen konnte auch hier eine Lösung gefunden werden. Um alle Stellen ideal besetzen zu können, müssen Schulleiter und Schulbehörden laut der Urner Bildungs- und Kulturdirektion teilweise einen grossen Effort leisten.

Lehrplan 21 tritt in Kraft

Eine Premiere für die gesamte Volksschule in Uri ist mit Beginn des neuen Schuljahrs der offiziell beginnende Unterricht gemäss Lehrplan 21. Seit mehreren Jahren bereiten sich die Schulen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Volksschulen auf die Einführung des Lehrplans 21 vor. Die Inkraftsetzung auf den 1. August 2017 und der konkrete Unterrichtsstart am 21. August sind gemäss der Bildungs- und Kulturdirektion zwar Meilensteine, hätten aber auf den Unterricht nur geringe Auswirkungen.

Die mit dem neuen Lehrplan verstärkte Orientierung an Kompetenzen werde im Kanton Uri als mehrjähriger Unterrichtsentwicklungsprozess verstanden. Dieser habe mit der Weiterbildung der Schulleiter und Lehrer vor zwei Jahren begonnen und werde im Schuljahr 2017/18 und in den Folgejahren konsequent weitergeführt.

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